Der Ausstieg von Henry Cavill als Geralt von Riva in der Netflix-Serie The Witcher traf Fans hart. Der 42-jährige Brite verkörperte den Schlächter von Blaviken über drei Staffeln hinweg. Obwohl seitens der Community niemand anderes für den Part infrage kam, brauchte der Streaming-Dienst einen Ersatz.
Aber selbst Cavills Nachfolger Liam Hemsworth zögerte, als ihm die Rolle angeboten wurde – und das, obwohl er ein großer Fan der Reihe ist.
Der neue Geralt hatte viele Bedenken
Obwohl jeder wohl gerne einmal Geralt von Riva wäre, in die Fußstapfen eines anderen Darstellers zu treten, ist eine schwierige Aufgabe. In einem Interview mit RadioTimes gibt Liam Hemsworth offen zu, dass er in den ersten Gesprächen mit der Produktion »sehr zögerlich« war. Vor allem wegen der großen Fangemeinde, die das Witcher-Universum mit sich bringt.
Als ich zum ersten Mal angesprochen wurde, war ich ziemlich zurückhaltend. Ich hatte viele Bedenken und Fragen zu dem ganzen Projekt. Ich war ein großer Fan des Videospiels, habe dann die Serie gesehen und war auch davon begeistert, und ich habe die Bücher gelesen.
Einfach die Situation, dass man zu einer Serie kommt, die bereits eine wirklich leidenschaftliche Fangemeinde aufgebaut hat. Ich schätze diese Fans und ich schätze die Tatsache, dass sie sich so sehr dafür interessieren.
Was ihn letztlich dazu verleitet hat, als weißer Wolf durch die nördlichen Königreiche zu streifen? Sein eigenes Fan-Dasein. Denn der 35-jährige Australier ist sich sicher: Würde er die Welt nicht selbst lieben, wäre er nicht dabei gewesen.
Ich glaube, wenn ich selbst kein Fan wäre, wenn es mir egal wäre, hätte ich nicht mitgemacht. Der Grund, warum ich mitgemacht habe, war, dass ich ein Fan war und dachte, ich könnte dieser Figur gerecht werden. Ich hatte das Gefühl, dass ich diesen Teil der Geschichte interessant interpretieren könnte.
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The Witcher: In drei Wochen feiert Liam Hemsworth sein Debüt als Geralt auf Netflix - Im neuen Trailer zu Staffel 4 gibt er seine Kampfkünste zum Besten
Was mag Liam an seiner Rolle besonders?
Doch nicht nur aufgrund seiner eigenen Vorliebe fasziniert ihn die Figur des Hexers. Geralt macht in Staffel 4 eine für ihn ungewöhnliche, emotionale Entwicklung durch, und genau da sieht Hemsworth einen sehr interessanten Punkt.
Was mich am meisten begeistert hat, war, wo Geralt sich in diesem Teil der Geschichte befindet – sein emotionaler Zustand und wohin er sich entwickelt. Ich glaube, er steckt in einer sehr realen Phase der Veränderung, in der er sich in seinem Leben wohl noch nicht oft befunden hat. Es gibt viele Zweifel, Verwirrung und Sorgen.
Er ist an einem Punkt, an dem er nicht nur seine eigenen Probleme überwinden muss, sondern auch erkennen muss, dass er dies nicht alleine schaffen kann. Er muss akzeptieren, dass er im Moment verletzlich ist und nicht stark genug, um das zu tun, was er tun muss.
The Witcher: Staffel 4 erscheint am 30. Oktober 2025 auf Netflix. Dann gibt es acht neue Folgen aus der beliebten Fantasy-Reihe.
Die Serie ist für den Streaming-Dienst übrigens alles andere als günstig. Selbst ohne Henry Cavill schluckte die Fortsetzung 221 Millionen US-Dollar. Falls euch interessiert, wie viel Geld alle Seasons zusammen gekostet haben, schaut doch in der obigen Box vorbei. Dort gibt es außerdem weitere passende Artikel zu dem Thema.
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