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Seite 2: The Zero Theorem - Sinnlose Sinnsuche

Der wahre Protagonist

Nicht einmal ein so herausragender Schauspieler wie Christoph Waltz kann dabei von der Ödnis des Plots und dessen Inszenierung ablenken. Zwar mimt er den neurotischen Einzelgänger mehr als überzeugend, aber die Momente, in denen sich Qohen mit all seinen persönlichen Querelen entfalten kann, sind selten.

Denn der wahre Protagonist des Films ist das Nichts. Die existenzielle Sinnhaftigkeit der Leere wird ad absurdum geführt, das Nichts mutiert zur Hauptrolle. Dummerweise wirkt das alles zu konstruiert und zu pseudo-wissenschaftlich, so dass es mit der Glaubwürdigkeit schnell dahin ist. Leider wirkt sich das auch auf die Rollen der real existierenden Protagonisten aus. Da helfen dann weder Christoph Waltz Verständnis für seine Rolle, noch die witzigen Elemente durch SwintonsTherapeutin oder Qohens Vorgesetzten (David Thewlis) mit seinem running-gag-haften Namensverwechsler.

The Zero Theorem - Christoph Waltz im zweiten Trailer 1:56 The Zero Theorem - Christoph Waltz im zweiten Trailer

Fazit

Sarah Schindler: Wie hatte ich mich auf The Zero Theorem gefreut. Spätestens als Gilliam selbst prophezeite, dass The Zero Theorem große Ähnlichkeiten zu Brazil habe, war meine Neugier und Erwartung ins schier Unermeßliche gesteigert. Leider enttäuscht Terry Gilliam nun aber auf ganzer Linie. Die Geschichte ist vorhersehbar, erschreckend flach und unspektakulär.

Die große Kunst den Zuschauer mit abgedrehten Szenen zu verwirren und das System zu hinterfragen, fällt dieses Mal recht einfalls- und belanglos aus. Nicht einmal Christoph Waltz, Tilda Swinton oder Matt Damon können dabei den Film aus seiner Lethargie reißen und so dümpelt The Zero Theorem nur vor sich hin und ergießt sich in einem vorhersehbaren und langweiligen Ende.

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