Ich bin die Phrase eigentlich leid, aber: Der Thermomix ist der Ferrari unter den Küchengeräten – sowohl beim Preis als auch bei der Ausstattung.
Ich bin kein Ferrari-Fahrer, aber ein Hobbykoch. Allein deshalb hat mich interessiert, wie sich so ein Thermomix für 1.550 Euro eigentlich bedient und was man damit alles machen kann. Spoiler: Er kocht nicht (immer) ein komplettes Gericht zum Abendessen.
Für vier Wochen darf ich jetzt das neue Modell TM7 testen. Ein Fazit nach einer Woche lest ihr in diesem Artikel – und nach sieben Tagen habe ich noch nicht annähernd alles ausprobiert, was mit einem Thermomix möglich ist.
Zur Einordnung ein paar Worte zu mir: Ob man einen Thermomix tatsächlich voll ausnutzt, hängt viel von der Erwartung ab und wie man selbst zum Kochen steht. Ich koche in der Regel an fünf von sieben Tagen in der Woche und das seit Jahren. Ich würde mich selbst als fortgeschrittenen Hobbykoch bezeichnen. Dementsprechend ist diese Kolumne gefärbt.
Thermomix TM7: Erstes Auspacken und Vergleich zum Vorgänger
Aller Anfang ist Pappe, zumindest beim Thermomix. Ich erspare euch viele Worte und zeige euch lieber mein Unboxing zum Gerät. Das sagt alles Nötige.
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Thermomix TM7 im Unboxing: So sieht das neue Modell für 1.550 Euro von Vorwerk aus
Wie von einem Gerät der Preisklasse zu erwarten, wirkt alles ziemlich hochwertig.
- Die Kochstation mit Motor und 10-Zoll-Display ist schön schwer und fast sich hochwertig an.
- Der Bildschirm ist hell und reagiert prompt.
- Der Edelstahl-Kochtopf mit 2,2 Litern ist einwandfrei verarbeitet.
- Ummantelung und der Varoma-Aufsatz zum Dampfgaren bestehen aus erstklassigem Kunststoff.
Nachstehend einige Daten zum Thermomix TM7:
- Maximale Leistung Motor: 500 Watt
- Nennleistung Heizsystem: 1.000 Watt
- Drehzahl: bis 10.700 U/min
- Kochtemperatur: bis zu 160°C
- Waage: bis 3.000 Gramm
- Software: Eigenes Betriebssystem auf Basis von Linux
- Kochprogramme: 20 Stück
- Zubehör: Dampfaufsatz, Garkorb, Universalmesser, Spatel
- Abmessungen (H x B x T): 32 x 24,5 x 40,5 Zentimeter
- Gewicht: 6,5 Kilogramm
Eine IP-Zertifizierung hat der Thermomix nicht, die Kochstation ist allerdings wasserdicht nach eigenen Standards, so Vorwerk auf Nachfrage. Glaubt mir: Ich habe es getestet.
Bevor wir zum Hauptgang kommen, liste ich nachstehend in Kürze noch die wichtigsten Unterschiede zum Vorgängermodell TM6 auf.
Optisch hat das Gerät eine Überarbeitung bekommen.
- Der Drehregler ist in Rente. Alles wird per Touchscreen bedient; es gibt lediglich einen Kippschalter zum Starten/Stoppen.
- Der Topf besitzt einen Übertopf. Dadurch verbrennt man sich nicht mehr die Griffel. Außerdem wird besagter Topf jetzt auf die Station aufgesetzt, anstatt ihn darin einzulassen.
- Der TM7 erreicht höhere Temperaturen. Der Vorgänger heizte bis maximal 120°C, das neue Modell kommt auf 160°C, wodurch auch Anbraten möglich ist.
- Offenes Kochen möglich. Bis Stufe zwei von zehn ist es jetzt möglich, auch mit offenem Deckel zu kochen.
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