Ich habe noch nie einen Thermomix benutzt: Meine Erfahrung mit dem TM7 nach 1 Woche

Es gibt nicht viel, was der Thermomix nicht kann. Nach einer Woche habe ich das Gefühl, noch nicht annähernd die volle Leistung ausgeschöpft zu haben.

Ich durfte zum ersten Mal mit einem Thermomix kochen und ziehe ein Fazit nach einer Woche. (Bild: Maxe S., GameStar) Ich durfte zum ersten Mal mit einem Thermomix kochen und ziehe ein Fazit nach einer Woche. (Bild: Maxe S., GameStar)

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Ich bin die Phrase eigentlich leid, aber: Der Thermomix ist der Ferrari unter den Küchengeräten – sowohl beim Preis als auch bei der Ausstattung.

Ich bin kein Ferrari-Fahrer, aber ein Hobbykoch. Allein deshalb hat mich interessiert, wie sich so ein Thermomix für 1.550 Euro eigentlich bedient und was man damit alles machen kann. Spoiler: Er kocht nicht (immer) ein komplettes Gericht zum Abendessen.

Für vier Wochen darf ich jetzt das neue Modell TM7 testen. Ein Fazit nach einer Woche lest ihr in diesem Artikel – und nach sieben Tagen habe ich noch nicht annähernd alles ausprobiert, was mit einem Thermomix möglich ist.

Maxe Schwind
Maxe Schwind

Maxe kocht gerne und oft. Das hat er in die Wiege gelegt bekommen, denn sowohl seine Mutter als auch seine Oma haben in der Küche stets viel am Herd gestanden. Bisher war der so extrem beliebte Thermomix allerdings ein großes Fragezeichen für ihn.

Zur Einordnung ein paar Worte zu mir: Ob man einen Thermomix tatsächlich voll ausnutzt, hängt viel von der Erwartung ab und wie man selbst zum Kochen steht. Ich koche in der Regel an fünf von sieben Tagen in der Woche und das seit Jahren. Ich würde mich selbst als fortgeschrittenen Hobbykoch bezeichnen. Dementsprechend ist diese Kolumne gefärbt.

Thermomix TM7: Erstes Auspacken und Vergleich zum Vorgänger

Aller Anfang ist Pappe, zumindest beim Thermomix. Ich erspare euch viele Worte und zeige euch lieber mein Unboxing zum Gerät. Das sagt alles Nötige.

Video starten 7:00 Thermomix TM7 im Unboxing: So sieht das neue Modell für 1.550 Euro von Vorwerk aus

Wie von einem Gerät der Preisklasse zu erwarten, wirkt alles ziemlich hochwertig.

  • Die Kochstation mit Motor und 10-Zoll-Display ist schön schwer und fast sich hochwertig an.
  • Der Bildschirm ist hell und reagiert prompt.
  • Der Edelstahl-Kochtopf mit 2,2 Litern ist einwandfrei verarbeitet.
  • Ummantelung und der Varoma-Aufsatz zum Dampfgaren bestehen aus erstklassigem Kunststoff.

Steht schon ganz gut da, der TM7. Und ich finde ihn optisch auch wesentlich ansprechender als seine Vorgänger. (Bild: Maxe S., GameStar) Steht schon ganz gut da, der TM7. Und ich finde ihn optisch auch wesentlich ansprechender als seine Vorgänger. (Bild: Maxe S., GameStar)

Nachstehend einige Daten zum Thermomix TM7:

  • Maximale Leistung Motor: 500 Watt
  • Nennleistung Heizsystem: 1.000 Watt
  • Drehzahl: bis 10.700 U/min
  • Kochtemperatur: bis zu 160°C
  • Waage: bis 3.000 Gramm
  • Software: Eigenes Betriebssystem auf Basis von Linux
  • Kochprogramme: 20 Stück
  • Zubehör: Dampfaufsatz, Garkorb, Universalmesser, Spatel
  • Abmessungen (H x B x T): 32 x 24,5 x 40,5 Zentimeter
  • Gewicht: 6,5 Kilogramm

Eine IP-Zertifizierung hat der Thermomix nicht, die Kochstation ist allerdings wasserdicht nach eigenen Standards, so Vorwerk auf Nachfrage. Glaubt mir: Ich habe es getestet.

Bevor wir zum Hauptgang kommen, liste ich nachstehend in Kürze noch die wichtigsten Unterschiede zum Vorgängermodell TM6 auf.

Thermomix TM6 Thermomix TM7 Thermomix TM6 Thermomix TM7

Optisch hat das Gerät eine Überarbeitung bekommen.

  • Der Drehregler ist in Rente. Alles wird per Touchscreen bedient; es gibt lediglich einen Kippschalter zum Starten/Stoppen.
  • Der Topf besitzt einen Übertopf. Dadurch verbrennt man sich nicht mehr die Griffel. Außerdem wird besagter Topf jetzt auf die Station aufgesetzt, anstatt ihn darin einzulassen.
  • Der TM7 erreicht höhere Temperaturen. Der Vorgänger heizte bis maximal 120°C, das neue Modell kommt auf 160°C, wodurch auch Anbraten möglich ist.
  • Offenes Kochen möglich. Bis Stufe zwei von zehn ist es jetzt möglich, auch mit offenem Deckel zu kochen.

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