Fazit
Ganz ehrlich: Obwohl ich durch Vorwerk eine Einweisung in den Thermomix bekommen habe, wusste ich erst mal nicht so recht, wo ich anfangen soll. Daher habe ich aus reiner Überforderung als erstes einen popeligen Slushie (natürlich nach Rezept!) gemacht.
Nach und nach habe ich mir dann mehr Möglichkeiten erarbeitet. Den Kuchen etwa habe ich gebacken, weil der Thermomix dabei viele unterschiedliche Aufgaben hat verrichten müssen. Gestern habe ich dann noch den Varoma-Aufsatz zum Dampfgaren genutzt und auch das von meiner Liste abgehakt.
Kurz und gut: Der Thermomix macht, was er soll. Bedienung und Software sind kinderleicht zu verstehen, den Rezepten easy zu folgen und der TM7 hat so viele Features, dass mir der Kopf schwirrt.
Bei den Rezepten schaue ich allerdings genauer hin, damit ich kein Parmesan-Risotto mehr essen muss, und ich achte penibel darauf, dass der Verschließhebel auch wirklich zugezogen ist.
Mein Plan für die kommenden Wochen und das nächste Fazit:
- Weitere Funktionen testen: Emulgieren und Fermentieren will ich unbedingt versuchen.
- Braten: Bisher kam ich noch nicht dazu, aber ich will herausfinden, wie viele Röstaromen ich an Gebratenes bekomme.
- Pizzateig kneten: Der Klassiker. Ich bin gespannt, ob ich durch einen festen Teig den Thermi zum Wandern bekomme.
- Ganze Gerichte kochen: Natürlich ist es nicht so, dass mir der Thermomix ein ganzes Gericht zaubert, wenn ich nur alles in den Topf schmeiße. Es gibt aber Rezepte, die mehrere Ebenen mit Gareinsatz und Varoma nutzen, um ganze Gerichte auf einmal zu kochen.
Dadurch, dass ein Thermomix so viele Features besitzt, kommen sicherlich spielend Ideen, während ich koche.
Ein letztes großes Problem habe ich aber: Ich weiß genau, dass die vier Wochen Testzeitraum nicht ausreichen werden.
Am liebsten würde ich den TM7 ein Jahr behalten, sodass ich weitere Fazits nach mehreren Monaten ziehen kann. Nur dann könnte ich das Gerät wirklich in meinen Alltag integrieren. Für diese Testreihe nutze ich ihn ja nur deshalb, weil er jetzt gerade da ist, aber interessant ist doch, wie oft man ein 1.550-Euro-Gerät wirklich nutzt.
Was wünscht ihr euch?
Damit endet mein ausführlicher Ersteindruck. In vier Wochen, kurz bevor das Gerät zurück muss, werde ich ein weiteres Fazit ziehen. Viele Erkenntnisse bekommt man schließlich erst, wenn man ein Gerät länger nutzt. Mein Falt-Handy klappe ich nämlich nach Monaten kaum noch auf.
Daher möchte ich von euch wissen: Worauf soll ich achten?
- Welche Features interessieren auch?
- Seid ihr Besitzer einer älteren Version und habt Fragen?
- Habt ihr noch nie einen Thermomix besessen und wollt Grundlegendes wissen?
- Liebäugelt ihr mit dem Gerät und möchtet, dass ich etwas ausprobiere?
Schreibt eure Fragen und Ideen gerne in die Kommentare und ich sehe, was ich umsetzen kann.
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