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Seite 2: Two Worlds 2 - Rollenspiel fordert Risen und Oblivion heraus

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Ausrüstung und Story

Dabei haben Zuxxez und der polnische Entwickler Reality Pump an vielen der Scheuerstellen, die das erste Two Worlds plagten, bereits gearbeitet. Zu allererst betrifft das die Art und Weise, wie man Waffen verbessert. In Two Worlds konnten Spieler ihre Waffen aufrüsten, indem sie baugleiche Modelle kombinierten. Ein Kurzschwert wurde immer mächtiger, wenn man ein zweites Kurzschwert dazulegte, und ein drittes, und ein viertes, bis es nach einigen Dutzend Aufwertungen selbst teure Funkelschwerter ausstach. Dadurch kippte die Spielbalance. Dieses »Stapelsystem« ist in Two Worlds 2 Geschichte.

Stattdessen lässt sich nicht mehr benötigte Ausrüstung nun in Rohstoffe zerlegen. So gewonnene Holzstücke, Lederflicken oder Metallteile dienen dann als Grundlage, um andere Waffen und Rüstungen zu verbessern. Jede weitere Aufwertungsstufe schluckt allerdings mehr und seltenere Ressourcen. 45 davon soll es geben, bis hinunter zu Farbtöpfen, mit denen man seinem Aussehen einen individuellen Touch geben darf.

Apropos: Nach wie vor Spielen Sie in Two Worlds 2 zwangsläufig einen Menschenmann. Immerhin liegt dessen Look in Ihren Händen, so dass Sie Gesicht und Körperbau anpassen können. Ihr Held ist der gleiche wie im Vorgänger (eine Import-Funktion ist allerdings nicht vorgesehen). Die fünf Jahre, die seit dem Ende von Two Worlds vergangen sind, hat er im Kerker von Gandohar verbracht, dem Erzschurken der Serie. Dort wird auch seine Schwester Kyra gefangen gehalten. Eines Tages preschen Fremde in den Burgkeller, knipsen die Wachen aus und befreien Ihren Recken. Die Retter entpuppen sich als Orks -- eine echte Überraschung, denn die Grünhäute waren bislang Ihre erbitterten Feinde. Nach der hektischen Flucht aus Gandohars Festung beginnt das Abenteuer auf der Insel der Drachenkönigin Cassara mit der Frage, warum ausgerechnet Sie gerettet wurden und Ihre Schwester nicht. Und natürlich mit dem dringenden Wunsch, die gute Kyra auch Gandohars Klauen zu entreißen.

Ein neues Kampfsystem

Bei der Flucht aus dem Schloss haben wir Gelegenheit, zwei weitere Verbesserungen in Two Worlds 2 kennenzulernen. Das Kampfsystem, das im Vorgänger im Grunde aus stupidem Dauerhauen bestand, ist nun etwas vielseitiger. Je nach angelegter Waffe gibt es unterschiedliche Grundschläge, die sich zu Kombo-Ketten aneinanderreihen lassen. Dazu kommen Spezialangriffe, die Ihr Held nach und nach erlernt. Was taktisch klingt, erwies sich bei unserem Probespiel als unnötig, weil wir die Gegner trotzdem einfach totklickten. Allerdings ist die Spielbalance längst noch nicht final.

Einer der Hauptmakel der riesigen Welt des ersten Two Worlds war, dass es darin abseits der Quests zu wenig zu entdecken gab. Auch das soll sich ändern. Nicht nur, dass in Antaloor deutlich mehr verborgene Kisten stehen sollen, selbst Kleinigkeiten lassen sich jetzt einsammeln, etwa wenn wir einem Skelett einen Goldzahn ausbrechen. Dazu passt das stark verbesserte Physiksystem, das Two Worlds 2 vielseitigere Problemstellungen erlaubt. Eine lockende Schatztruhe auf einem hohen Mauervorsprung zum Beispiel lässt sich nun durch das Stapeln von Kisten erreichen, die wir dann als Treppe nutzen. Umweltobjekte wie Fässer kann man aufnehmen, herumtragen und werfen, zum Beispiel Gegnern an den Kopf. Im Wasser dümpeln Holzkisten und treiben zur Seite, wenn wir daran vorbeiwaten.

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