Eigentlich sollen Begleiter uns in Videospielen das Leben leichter oder zumindest unterhaltsamer machen. Sie unterstützen uns im Kampf gegen die Schergen des Bösen, begleiten uns bei spannenden Missionen oder stellen uns vor neue Herausforderungen.
Allerdings sind längst nicht alle von ihnen wirklich bereichernd. Vor kurzem haben wir euch von den computergesteuerten Begleitern erzählt, die uns in unserer Videospielkarriere am meisten auf den Geist gegangen sind. In den Kommentaren habt ihr gleich weitergemacht.
Die Liste nimmt kein Ende
GameStar-User casadechrisso legt mit einer deutlichen Ansage vor.
Die 6 Schlimmsten waren allesamt in The Veilguard versammelt und haben hauptsächlich mit dafür gesorgt, dass ich nach wenigen Stunden aufgehört habe zu spielen und das Game nie wieder angefasst habe. Ich glaube, es war Bellara die mir den letzten Nerv geraubt hat als sie mir die Kindergartenrätsel noch ungefragt aufdröseln musste (guck, da ist ein Katapult, und da ist ne Wand, ob das was zu bedeuten hat?).
Dem pflichten auch weitere User bei. Maestro empfindet beispielsweise die Begleiter im letzten Dragon-Age-Teil ebenfalls als grundsätzlich nervig. Das haben die ersten beiden Spiele wohl besser hinbekommen:
13:19
Dragon Age - Die 10 coolsten Begleiter in Teil 1 & 2
Aber Begleiter waren auch schon früher manchmal ein Klotz am Bein. Um das ferne Jahr 2005 herum wurden Spielerinnen und -Spieler von World of Warcraft nämlich gerne mal mit Eskort-Missionen beauftragt. Die Quest-NPCs, die euch damals zur Seite gestellt wurden, ließen sich nicht steuern, liefen stumpf einen vorgegebenen Pfad ab, zogen Feinde an und stürzten sich kopflos in den Kampf.
VonGestern schreibt beispielsweise:
Früher, irgendwelche NPCs von irgendwelchen Begleiter Quests in World of Warcraft. Das war FOLTER! Irgendwann wurde es besser, mag solche Quests aber noch immer nicht.
Woldeus führt zu genau solchen Begleiter-Mechaniken aus:
Meine Antwort: Alle Begleiter, die ich nicht selbst steuern kann. Meist bedeutet Begleiter Micromanagement oder, dank Balancing, machen sie eh keinen großen Unterschied.
Die allerschlimmsten sind aber jene, die gerne eskortiert werden möchten, und laaaaangsaaaam vor sich hinschleichen und in jede Monstergruppe einfach reinmarschieren, als ob sie blind, taub und den IQ eines Regenwurms hätten.
Ähnlich tun es wohl auch die Begleiter aus Starfield, wie SiehstMichNicht klagt:
Eigentlich alle Begleiter in Starfield, vor allem weil sie mir ständig im entscheidenden Moment vor die Flinte hüpfen. Oder sie schieben mir während des Fliegens den Hintern ins Gesicht, besonders schön während einer Raumschlacht [...].
White Saturn ist hingegen jemand völlig anderes negativ im Gedächtnis geblieben, auch wenn es heute wie eine Banalität wirkt:
Quantum Break / Amy: Man ist mit der Freundin Amy am Güterbahnhof und will in einen Container reinkommen. Amy macht dich darauf aufmerksam, nach oben zu klettern und von oben reinzugelangen.
Man kommt rein, und will sich eigentlich kurz etwas umsehen, aber sobald man im Container ist, fängt Amy penetrant an zu klopfen: »Hallo? KLOPFKLOPFKLOPF Kannst du mich reinlassen? KLOPFKLOPFKLOPF Hallo?? KLOPFKLOPFKLOPF Hallo???? KLOPFKLOPFKLOPF Mach doch mal die Tür auf?? KLOPFKLOPFKLOPF Hallo?! Kannst du mich reinlassen?«
Ich wollte eigentlich nur kurz 'ne Minute erkunden wollen, bevor 'ne Spielszene gleich abgespielt wird... aber dieses Klopfen!! Ich hätte die Tür aufschlagen können und sie am liebsten angeschrien: »HERRGOTTWASDENN! WART HALT MAL 'NE SEKUNDE DU STRESSFROSCH!!«
Und dann wäre da noch Mud aus Gothic, den ihr dank Remake jetzt auch in knackiger Auflösung genießen könnt. Mud ist ein Buddler im Alten Lager und sobald sich eure Wege kreuzen, folgt er euch auf Schritt und Tritt. Das wäre nicht weiter schlimm, wenn er sich im Kampf mal nützlich machen oder wenigstens sein Mundwerk halten würde.
Damit hat er sich über die letzten Jahre den Ruf als einer der nervtötendsten Begleiter der Videospielgeschichte erarbeitet, und das ist weder an unserem Redakteur Johann noch an euch vorbeigegangen. Mascimus schreibt: »Hab den Artikel nur geöffnet um zu prüfen, ob Mud mit dabei ist.«
ParaBellum kommt aber gleich mit einer Lösung um die Ecke: »Mud. Mein Schwert. Und eine Höhle wo uns niemand sieht. Problem gelöst.« Ob ihr diesem Vorschlag auch im Remake folgt, solltet ihr euch allerdings gut überlegen. Denn die Entwickler haben sich eine Neuerung für den dreckigen Burschen überlegt, die euch dann durch die Lappen geht. Mehr dazu erfahrt ihr in dem Artikel, den wir euch weiter oben verlinkt haben.
Ihr habt uns natürlich noch unzählige weitere Beispiele genannt, die wir nicht alle abbilden können. Falls ihr neugierig seid oder die Liste erweitern wollt, schaut im Ursprungsartikel vorbei. Den haben wir ebenfalls noch einmal verlinkt.
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