Sich der Hauptfigur an die Fersen zu heften und vor jedem Kampf davonzulaufen, ist in der tödlichen Welt von Gothic wahrscheinlich eine vielversprechende Überlebensstrategie, wenn man nicht nur im Lager herumhängen will. Dieses Verhalten macht Mud aber auch zu einem nutzlosen und äußerst nervigen Begleiter, der einen ständig ungefragt zulabert.
Kein Wunder also, dass Mud in vielen Fällen also ein bedauerlicher Unfall passiert und er unglücklich auf eine gezückte Klinge fällt, eine Klippe herunterstürzt, oder von Scavengern getötet wird. Sollte ihn bei euch im Gothic Remake auch so ein Schicksal ereilt haben, verpasst ihr aber vielleicht etwas.
Noch mehr Mud?
Wie es scheint, haben die Entwickler des Remakes die Rolle von Mud etwas erweitert. Denn Spielerinnen und Spieler berichten davon, dass wir den wohl nervigsten Bewohner des Alten Lagers in einem späteren Kapitel der Hauptstory auf seinen Wunsch zum Lager des Gurus Cor Kalom bringen können. Dort schließt er sich dann den Fanatikern an. Die neuen Dialoge mit ihm könnt ihr in einem YouTube-Video sehen.
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Was taugt das Gothic Remake wirklich?
Unter Fans des originalen Gothic entstand einst als Scherz die Legende, dass Mud in Wirklichkeit eine sehr wichtige Person sei und je nach Version sogar die treibende Kraft hinter allen Ereignissen im Spiel. Tatsächlich deutet ein Kommentar sogar an, Mud sei nicht der, für den man ihn hält und im Remake hätten die Entwickler die scherzhaften Erzählungen über ihn aufgegriffen.
Ob das stimmt, müsst ihr wohl selbst herausfinden. Aber was schon jetzt klar ist: Wenn Mud aber das Lager verlässt, ändert das auch seine Geschichte aus dem Original. Hier wird er nämlich kanonisch von anderen Buddlern umgebracht, wenn wir ihn nicht schon früher loswerden. Mit seiner neuen Geschichte besteht aber auch die Möglichkeit, dass Mud in einem zukünftigen Remake von Gothic 2 zurückkehrt, vielleicht sogar als mächtiger Gegenspieler, ein Suchender. Freut ihr euch schon darauf?
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