PCs verdrecken mit der Zeit. Sie saugen Staub und anderen Schmutz an, wodurch Lüfter und Kühlrippen verstopfen können. Es ist aber eher selten der Fall, dass die Performance des Rechners massiv beeinträchtigt wird, weil der Verschmutzungsgrad so hoch ist.
Ein Beispiel dafür, dass das durchaus passieren kann, ist der Computer des Vaters von Reddit-Nutzer MrThey59
. Der hat seinen Sohn aufgesucht und ihn gefragt, warum sein PC so langsam ist:
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Eine staubige Überraschung
MrThey59
zerlegte den Rechner daraufhin und stellte fest, dass sowohl der Lüfter als auch die feinen Lamellen des Kühlkörpers stark verstopft waren. Erschwerend hinzu kam, dass sein Vater Raucher ist und der Schmutz daher verklebt war, wodurch sich Staub noch leichter ansammeln konnte.
Das Problem dabei: Bei dem Gerät handelt es sich um einen sogenannten All-in-One-PC. Das heißt, die einzelnen Komponenten drängen sich zusammen mit dem Bildschirm auf engstem Raum in einem recht schmalen Gehäuse. Luftein- und auslässe sind ähnlich wie bei Laptops knapp bemessen.
Wenn dann die wenigen Optionen zur Frischluftzufuhr auch noch verklebt und verstopft sind, kann es schnell zu Überhitzung kommen. In der Folge drosselt der Prozessor seine Taktrate so lange, bis sich die Temperatur auf einem hohen, aber stabilen Niveau einpendelt.
Fällt die Taktrate dann entsprechend niedrig aus, verringert das spürbar die Performance des PCs. Beispielsweise öffnen und schließen sich Fenster, Programme und Browser nicht mehr so schnell – alles wird ein wenig träger.
Was können wir daraus lernen? Bei Laptops, All-in-One-PCs und Rechnern im Miniformat sollten Lüfter und Kühlkörper auf Verschmutzung untersucht werden, wenn die Leistung spürbar abfällt.
Im Idealfall überprüft ihr die Komponenten regelmäßig – einmal im Jahr sollte genügen.
Allerdings ist es nicht immer ganz einfach, an die Bauteile heranzukommen. Denn vor allem Laptops lassen sich oft nur schwer öffnen. Wie ihr bei der Reinigung eines PCs grundsätzlich vorgeht, erfahrt ihr indes im hier hinterlegten Artikel.
Letztlich ein Segen für den Vater
Im Zuge der Reinigung hat MrThey59
auch gleich noch die alte HDD-Festplatte gegen eine flottere SSD getauscht.
Diese Maßnahme dürfte sich deutlich bemerkbar machen. Denn SSDs bieten weitaus niedrigere Zugriffszeiten als HDDs, von schnelleren Schreib- und Lesevorgängen ganz abgesehen.
Bei dem All-in-One-PC des Vaters handelt es sich konkret um einen Acer Aspire Z3620, dessen Spezifikationen variieren:
- Prozessor: Intel Pentium G640 oder Intel Core i3 3220
- Grafikeinheit: Intel HD Graphics für Prozessoren der zweiten Generation oder Intel HD Graphics 2500
- Arbeitsspeicher: 4 oder 8 GByte DDR3
- Festplatte: 500 GByte HDD
Sowohl der Pentium G640 als auch der Core i3 3220 sind im Jahr 2012 auf den Markt gekommen. Und selbst zum Release waren sie mit Blick auf die Leistungsfähigkeit am unteren Ende des Spektrums angesiedelt.
Da verwundert es umso weniger, dass der Vater Leistungseinbußen bemerkt hat.
Oder wie seht ihr das? Seid ihr überrascht, dass sich die Verschmutzung so stark auswirkt? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!

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