Venom - Sonys Marvel-Verfilmung mit Tom Hardy fällt bei den Kritikern durch

In den Kinos ist Tom Hardys düstere Darstellung als Spidey-Bösewicht in der Marvel-Verfilmung angelaufen. Die ersten Kritiken zum Film sind eher ernüchternd.

von Vera Tidona,
05.10.2018 16:40 Uhr

Venom - Neuer Trailer zur düsteren Comic-Verfilmung zeigt Tom Hardy in Action 2:28 Venom - Neuer Trailer zur düsteren Comic-Verfilmung zeigt Tom Hardy in Action

In Sonys Comic-Verfilmung Venom aus dem Spider-Man Universum verwandelt sich Tom Hardy in den düsteren und brutalen Spideys Bösewicht aus den Marvel Comics. Schon im Vorfeld sorgte die erste Kinoverfilmung für Gesprächsstoff, da sie eine milde Altersfreigabe trotz der düsteren und brutalen Story erhält, im Gegensatz zu Foxs Deadpool-Filme beispielsweise, die darauf keine Rücksicht nehmen.

Inzwischen sind die ersten Kritiken zu Venom eingetroffen und werfen einen eher ernüchternden Blick auf die Comic-Verfilmung. So wertet Metacritic den Film mit katastrophalen 34 Prozent, bei dem der überwiegende Teil der Kritiken im mittelmäßigen bis schlechten Bereich liegen. Noch schlimmer sieht es bei Rotten Tomatoes aus. Hier kommt der Film auf gerade einmal auf 28 Prozent, mit einem durchschnittlichen Wert von niedrigen 4,3 von 10.

Ob der Film dennoch den Comic-Fans gefallen wird, entscheidet sich letztendlich an den Kinokassen - wirklich vielversprechend sieht es für das Filmstudio jedoch nicht aus. Zahlreiche Kritiker sehen das Problem des Films in erster Linie an dem Drehbuch und der teilweise schlechten CGI-Umsetzung, während es positive Worte für Tom Hardys Darstellung gibt.

Venom - Im neuen Trailer zur Comic-Verfilmung wird Tom Hardy zum reißerischen Monster 2:58 Venom - Im neuen Trailer zur Comic-Verfilmung wird Tom Hardy zum reißerischen Monster

Die ersten Kritiken zu Venom

Publikation

Wertung

75/100

70/100

65/100

60/100

58/100

50/100

50/100

41/100

40/100

40/100

40/100

25/100

20/100

20/100

15/100

Valentin Aschenbrenner für IGN Deutschland:

"Wäre nicht Tom Hardy, würde sich Venom in eine Reihe vergessenswerter Superhelden-Filme wie Fantastic Four, Catwoman oder Daredevil einreihen: Ein simpler, aber dennoch konfus erzählter Plot ergänzt sich mit einem austauschbaren 08/15-Bösewicht und einem Finale, dem 200 Prozent weniger CGI gut tun würde. Dennoch kann ich nicht behaupten, dass ich nicht irgendwo Spaß mit dem Film gehabt hätte: Die Dynamik zwischen Eddie Brock und seinem außerirdischen Freund ist das absolute Highlight von Venom. Vielleicht – aber nur vielleicht – könnte ein Sequel auf diesem wackeligen Fundament aufbauen. Sofern die geplanten Fortsetzungen denn zustande kommen."

Antje Wessels für Filmstarts:

"Venom hat eine große Stärke: Tom Hardy, der vor allem im inneren Widerstreit mit seinem außerirdischen Parasiten einen wunderbar trockenen Humor an den Tag legt. Aber dieser Teil des Films kommt genauso zu kurz wie die Ambivalenz der Titelfigur, die beim Sprung von den Comicheften auf die Kinoleinwand zugunsten eines austauschbaren Superhelden-Blockbusters geopfert wurde. "


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