Die taktische Härte von XCOM mit dem Söldner-Charme von Jagged Alliance: Das ursprüngliche Versprechen von Warhounds hat mich sofort hellhörig gemacht.
Als leidenschaftlicher Fan von Runden-Taktik habe ich Warhounds bereits lange vor dem Release am 11. August 2026 aufmerksam verfolgt. Die Idee einer mobilen Einsatzbasis auf einem gekaperten Frachtschiff im Ostafrika des Jahres 2035 klang vielversprechend und die Demo spielte sich solide.
Inzwischen hat die Testversion von Warhounds den Weg auf meinen PC gefunden und nach unzähligen Zügen auf afrikanischen Schlachtfeldern bleibt ein Gefühl vor allen anderen zurück: Ernüchterung. Das Spiel von Entwickler Everplay DMCC liefert zwar clevere Ansätze, scheitert aber an den eigenen Ansprüchen.
Keine dummen Fehlschüsse
Der größte Pluspunkt von Warhounds ist das Kampfsystem. Wer sich schon einmal über einen Fehlschuss bei einer Trefferwahrscheinlichkeit von 99 Prozent in XCOM geärgert hat, wird die Kämpfe in Warhounds lieben: Das Spiel verzichtet komplett auf prozentuales Würfelglück.
Stattdessen berechnet eine Ballistiksimulation jeden einzelnen Schuss. Entscheidend sind der Winkel, Sichtlinien, Höhenunterschiede und die Zerstörung von Deckungen. Steht ein Gegner ungedeckt direkt vor der Mündung, trifft die Kugel garantiert.
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