Battlefield 6: Warum der Multiplayer-Shooter Petra kalt lässt

Petra glaubt nicht, dass der neue Serienteil sie dauerhaft begeistern kann. Und die Gründe dafür sind … zahlreich.

von Petra Schmitz,
28.04.2021 11:15 Uhr

Petra konnte mit den Battlefield-Spielen nie so richtig warm werden. Und auch mit Battlefield 6 wird sie wohl nur kurzen Spaß haben. In ihrer Kolumne erklärt sie, warum das so ist. Petra konnte mit den Battlefield-Spielen nie so richtig warm werden. Und auch mit Battlefield 6 wird sie wohl nur kurzen Spaß haben. In ihrer Kolumne erklärt sie, warum das so ist.

Habe ich die Battlefields dieser Welt gerne gespielt? Ja, für eine Weile.

Würde ich von mir behaupten, ich sei Fan von Battlefield? Nein.

Freue ich mich auf Battlefield 6? Hm … jein.

Und die daraus resultierende Frage lautet: Warum ist das eigentlich so, Petra?

Tja, warum ist das so? Wo hat mich die Battlefield-Reihe verloren oder sogar noch nie wirklich abgeholt?

Die Autorin
Petra war von jeher immer eher den überschaubareren Multiplayer-Shootern zugeneigt. Aber auch die Battlefields haben sie begeistert. Auf der E3 2002 kam sie beispielsweise taumelnd vor Begeisterung aus der Präsentation von Battlefield 1942. Die Legende will, dass sie danach die Kollegen mit irgendwas im Dunstkreis von »Uh, das wird das nächste große Ding, Leute, Irrsinn, wie cool, hört mir zu!« vollgetextet hat. Die Geschichte gab ihr Recht.

Battlefields sind wie Samstagsshopping (vor Corona)

Gleich mal ein Geständnis: Tief in meinem Herzen verabscheue ich den Kernmodus von Battlefield. Dieses Umherhecheln zwischen Flaggenpunkten, dieses »Ach, alle sind bei A und B, ich braus mal fix zu F rüber und nehme diesen Punkt ein, guckt ja niemand«-Durcheinander, dieses Chaos! Ich mag Frontlinien, ich mag klare Aufgaben, ich mag eindeutige Siege. Und deswegen bevorzuge ich seit seiner Existenz den Rush-Modus und habe auch die Operationen damals in Battlefield 1 sehr gefeiert. Bis mir auch die zu viel wurden.