Fernseher gehören heutzutage zur Standardausrüstung eines Wohnzimmers. Klar, es gibt Menschen, die auf die Glotze verzichten, aber das ist eine geringe Minderheit.
Doch was ist 2026 am meisten vertreten? OLED oder LCD? Oder doch schon Mini-LED? Nehmt daher gerne an unserer Umfrage teil und verratet uns, was sich auf eurem Lowboard tummelt.
Früher hieß es OLED gegen LCD, doch immer wieder versuchen sich die beiden Techniken gegenseitig zu übertrumpfen.
Tandem-OLED setzt auf mehrere Leuchtschichten, wodurch sich die Lichtausbeute erhöhen soll. Fernseher mit solchen Panels gelten in diesem Jahr als Nonplusultra. Die Vorteile:
- Höhere Helligkeit bei HDR: Während OLED sein perfektes Schwarz behält, sollen helle Lichtbereiche bei HDR-Inhalten, nun, heller sein. Das Ergebnis: ein erhöhter Kontrast. Das bestätigt der Test der Kollegen von Hifi.de.
- Höhere Langlebigkeit: Pixel in OLEDs bestehen aus organischem Material. Das bedeutet, dass sie mit der Zeit schlechter werden. Durch die geringere Belastung der einzelnen Schichten erhöht sich die Langlebigkeit der Bildpunkte – und des Displays.
- Höhere Effizienz: Wie im Bild oben zu sehen, kumulieren sich die Lichtquellen. Das heißt auch: Die einzelnen Schichten müssen nicht mit voller Kraft arbeiten.
- Geringere Wärmeentwicklung: Die Arbeitslast wird auf eine Schicht mehr als bisher verteilt. Dadurch wird weniger Wärme erzeugt.
11:48
OLED-Killer? RGB Mini-LED & Super Quantum Dots kommen! TV-Trends 2026
RGB-LED soll LCD-Panel auf ein neues Level heben, indem bei der Hintergrundbeleuchtung keine weißen oder blauen LEDs zum Einsatz kommen, sondern bunte. Die Vorteile:
- Breiteres Farbspektrum: Wenn die Farbe der Hintergrundbeleuchtung mit der Farbe auf dem Schirm passt, entstehen weniger Misstöne in den Zwischenräumen. Der DCI-P3-Farbraum soll zu 99 Prozent abgedeckt werden, der breitere BT.2020 bis zu 90 Prozent, ein Unikum bisher.
- Höhere Spitzenhelligkeit: Sony spricht von bis zu 4.000 Nits. Das wäre Spitzenklasse; der Bravia 9 kommt »nur« rund auf die Hälfte.
- Bessere Blickwinkelstabilität: Helle Hintergrundbeleuchtung lässt das Bild bei LED-TVs verblassen, weil sie durchstrahlen. Bei RGB LED passiert das nicht, weil die Hintergrundbeleuchtung bereits die »richtige« Farbe zeigt.
- Weniger Clouding: Helle Lichtwolken entstehen bei LEDs immer dann, wenn helle Objekte vor schwarzem Hintergrund stehen. Ist die Hintergrundbeleuchtung nicht einfach nur hell, sondern farbig, wird das verringert.
- Leicht geringerer Stromverbrauch: Die Hintergrundbeleuchtung leuchtet nur in den benötigten Farben und nicht als Ganzes. Das dreht an der Strompreisschraube, wenn auch nur ein kleines Bisschen.
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Wer da jetzt die Nase vorn hat, lässt sich schwer beurteilen. OLED gilt als König auf dem Schulhof, doch gerade Mini-LED-TVs kommen, laufen nicht weit entfernt im Laufschatten.
Am Ende zählt vor allem, was ihr auf dem Phonoschrank stehen habt. Schreibt in den Kommentaren, welche Marke euer TV besitzt und gerne auch das Modell!
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