Bei Kickstarter vorgestellter Monster-Laptop hat keinen Platz mehr für einen Akku

Der neue T1000-Laptop kombiniert Desktopleistung in einem massiven Gehäuse mit innovativer Kühlung und sorgt für hohe Erwartungen an die Gaming-Performance.

Das T1000 bietet eine integrierte Wasserkühlung aber keinen Akku. (Quelle: UHPILCL Kickstarter) Das T1000 bietet eine integrierte Wasserkühlung aber keinen Akku. (Quelle: UHPILCL /Kickstarter)

Mit dem T1000 wurde auf Kickstarter jetzt ein Projekt der Superlative angekündigt. Es handelt sich zwar nicht um das berühmte Cyborg-Modell aus dem Film Terminator 2 – Tag der Abrechnung, aber der T1000-Laptop ist nicht weniger spektakulär. Er besitzt eine Split-Wasserkühlung und muss ohne Akku auskommen. 

Im Inneren des T1000 kommt Standard-Desktop-Hardware zum Einsatz. (Quelle: UHPILCL Kickstarter) Im Inneren des T1000 kommt Standard-Desktop-Hardware zum Einsatz. (Quelle: UHPILCL /Kickstarter)

Das Design wirkt dabei erst einmal wie aus der Vergangenheit. Quadratisch, praktisch, gut könnte hier die Devise lauten. Der T1000 von UHPILCL ist ein echter Klotz, der maximal 5,2 Kilo auf die Waage bringt und bis zu 4,6 Zentimeter dick ist. Zum Vergleich: Das neue Razer Blade 16 (2025) misst an der dünnsten Stelle lediglich 1,5 Zentimeter.

Highend-Desktop-Komponenten

Das eher praktische Design hat natürlich seinen Grund. Im Inneren des wuchtigen und aus einem Stück Alu gefertigten Gehäuses werkelt leistungsstarke und aufrüstbare Desktop-Hardware. Der Hersteller nennt exemplarisch die folgenden Komponenten:

  • AMD Ryzen 9950X3D CPU
  • Intel Core Ultra 9 285K CPU
  • Nvidia RTX 5090 Desktop-Grafikkarte
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Als Mainboard kommt eine Standard-ITX-Platine zum Einsatz, die ebenfalls vom Besitzer getauscht werden kann. Gleiches gilt für die Desktop-Grafikkarte, diese darf allerdings eine maximale Länge von 230 Millimetern nicht überschreiten. Zum Einbau muss der eigentlich verbaute Luftkühler natürlich entfernt werden.

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Integrierte Split-Wasserkühlung

Das sind Bauteile, die selbst einem waschechten Highend-Gaming-PC gut zu Gesicht stehen. Entsprechend hoch sind hier natürlich auch die Anforderungen an die Kühlung. UHPILCL setzt hier eigenen Angaben zufolge auf eine integrierte Split-Wasserkühlung. 

Das T1000 ist mit seinen max. 5,2 kg und dem kantigen Gehäuse der Panzer unter den Laptops. (Quelle: UHPILCL Kickstarter) Das T1000 ist mit seinen max. 5,2 kg und dem kantigen Gehäuse der Panzer unter den Laptops. (Quelle: UHPILCL /Kickstarter)

Das bedeutet, dass Radiator und Pumpe voneinander getrennt sind, so wie bei jeder All-In-One-Lösung am Desktop-PC. 

Das Unternehmen spricht von einem 320-Millimeter messenden Wärmetauscher und offenbar noch drei zusätzlichen Kühlkörpern, die mit Luft gekühlt werden. Radiator, Wassertank und Pumpe scheinen dabei ein Bauteil zu sein. Über die Anzahl der verbauten Lüfter gibt es hingegen keine Angaben. Die Kühllösung soll laut UHPILCL bis zu 720 Watt an Abwärme abführen können. 

Preise und Verfügbarkeit sind noch nicht bekannt. (Quelle: UHPILCL Kickstarter) Preise und Verfügbarkeit sind noch nicht bekannt. (Quelle: UHPILCL /Kickstarter)

In Anbetracht der zu erwartenden Verlustleistung der Komponenten und der dafür noch geringen Abmessungen, dürft ihr davon ausgehen, dass das Gerät nicht unbedingt leise arbeiten wird. Der Hersteller selbst spricht von maximal 55 Dezibel, was natürlich sehr laut ist, in Relation von Größe und Leistung irgendwie aber auch im Rahmen bleibt.

Damit der Hersteller die ganze Kühlung irgendwie in das schon große Gehäuse bekommt, ist kein Platz mehr für einen Akku. Dafür scheint das Netzteil in das Gehäuse integriert worden zu sein, UHPILCL spricht hier von einer Leistung von 980 Watt.  

Wenig spektakuläres Display

Beim Display setzt das Unternehmen auf ein 17,3-Zoll-IPS-Panel mit 3K-Auflösung und 120 Hertz. Hier darf man von Standardkost sprechen, was aber nicht zwangsläufig etwas Schlechtes sein muss. Bei den Eingabegeräten kommen ein mechanisches Keyboard mit nicht näher beschriebenen Switches und ein Touchpad mit RGB-Hintergrundbeleuchtung zum Einsatz. 

Verfügbarkeit und Preis?

Beide Fragen können wir leider nicht beantworten. Aktuell ist das Projekt bei Kickstarter nur angekündigt, zu Preisen und Verfügbarkeit gibt es bisher noch keine Angaben. Günstig dürfte das T1000 aber sicherlich nicht werden. 

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