4. Zusammengefasstes Sound- und Netzwerk-Symbol
Ebenfalls aus der Kategorie »Ich brauche mehr Klicks als vorher«: Die Taskleisten-Symbole im Infobereich für Netzwerkeinstellungen und den Sound sind jetzt als ein Bereich zusammengefasst.
Während ich unter Windows 10 nur einmal auf das Netzwerksymbol klicken muss, um mir die verfügbaren Verbindungen anzeigen zu lassen, geht das unter Windows 11 erst dann, wenn ich das neue Kombi-Menü öffnen und dort das »>«-Symbol neben der Netzwerkanzeige anklicke.
Auch nicht nach meinem Geschmack: Klicke ich mit der rechten Taste auf das Soundsymbol und öffne den Lautstärkemixer, um die Lautstärke von bestimmten Anwendungen einzeln zu ändern, öffnet sich jetzt ein neues Fenster mit den normalen Windows-Einstellungen statt die gewohnte kleine Anzeige, die unter Windows 10 direkt beim Lautstärkesymbol erscheint.
5. Noch eine Systemsteuerung mehr
Schon in Windows 10 tauchen sowohl neue Einstellungen als auch klassische Optionen auf, die wir bereits aus Windows 7 und älteren Windows-Versionen kennen, etwa im Falle der Mauseinstellungen. Das bleibt nicht nur in Windows 11 genau so der Fall, stattdessen sind wir jetzt sogar bei drei verschiedenen Optionen gelandet.
Der Grund: Während Microsoft die meisten Standardeinstellungen für Windows 11 überarbeitet und in die neuen Menüs integriert hat, sind viele Sicherheitseinstellungen nur über ein zusätzliches Fenster im Window-10-Stil erreichbar. Die alten Optionen aus Windows 7 und Co bleiben außerdem bestehen.
6. Der Task-Manager ist für mich weiter weg
Um den Task-Manager zu öffnen, genügt unter Windows 10 ein Rechtsklick auf die Taskleiste und den entsprechenden Eintrag im sich öffnenden Kontextmenü. Unter Windows 11 klappt das dagegen nur noch, wenn ich mit der rechten Maustaste auf das Startsymbol klicke.
Ein rechter Mausklick auf die Taskleiste zeigt im neuen Betriebssystem derzeit nur noch einen einzigen Eintrag an, genauer gesagt die Taskleisteneinstellungen. Das ist deshalb für mich relevant, weil die Taskleiste deutlich größer ist als das Startsymbol.
Die Tastenkombination »Strg+Shift+Esc« funktioniert zwar wie gehabt immer noch. Die kann ich persönlich aber nur mit zwei Händen wirklich komfortabel aufrufen, während der Weg über das Kontextmenü der Taskleiste bestens nur mit einer Hand beziehungsweise über die Maus umsetzbar ist.
7. Manche Menüs öffnen sich etwas langsamer
Wenn ich den PC neu starten oder herunterfahren möchte, klicke ich unter Windows 10 mit der rechten Maustaste auf das Startsymbol, dann auf »Herunterfahren und Abmelden« und zu guter Letzt auf die Option meiner Wahl.
Das geht unter Windows 11 prinzipiell genau so, es dauert aber ein klein wenig länger, bis die Optionen nach dem Klick auf »Herunterfahren und Abmelden« auch angezeigt werden. Dadurch habe ich das Fenster schon häufig aus Versehen wieder weg geklickt, statt die gewünschte Option auszuwählen.
Beim Öffnen des Kontextmenüs per Rechtsklick auf den Desktop ist mir ebenfalls eine etwas größere Verzögerung aufgefallen. Sie tritt in beiden Fällen auch dann auf, wenn ich die Animationen in den Einstellungen für die visuellen Effekte komplett deaktiviere.
Kleinigkeiten, die sich läppern
Jeder einzelne dieser Aspekte ist für sich genommen kein großes Drama, in der Summe sorgen sie aber dafür, dass ich bislang erstmal lieber bei Windows 10 bleiben möchte, statt direkt zu Windows 11 zu wechseln.
Wie eingangs erwähnt habe ich außerdem die Befürchtung, dass die meisten dieser Punkte dauerhaft unter Windows 11 so bleiben werden. Ich bin gleichzeitig aber auch sehr gespannt, wie genau das Betriebssystem zu Release aussehen wird und welche Änderungen Microsoft mit der Zeit noch daran vornimmt.
Habt ihr Windows 11 bereits ausprobiert und seid dabei über Dinge gestolpert, die euch nerven - oder die euch sehr gut gefallen? Dann lasst es mich gerne in den Kommentaren wissen!
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