Euer Windows-PC startet zu langsam? Microsoft selbst gibt jetzt Tipps, was ihr dagegen tun könnt

Ein schnellerer PC-Start ist oft nur eine Einstellung entfernt, sagt Microsoft.

Apps können den Start des Windows-PCs verlangsamen. (Bild: stock.adobe.com - Rokas) Apps können den Start des Windows-PCs verlangsamen. (Bild: stock.adobe.com - Rokas)

Das Booten des Rechners kann schon beim ersten Einschalten lang wirken. Auch nach einiger Zeit der Benutzung kann es aussehen, als ob der Start immer länger dauert.

Microsoft hat nun einen neuen Support-Artikel veröffentlicht, der euch helfen soll, den Start zu optimieren.

Darum ist es wichtig: Schaltet ihr euren PC mehrmals täglich an und aus, kann ein langsamer Start durchaus nerven.

Microsoft macht dabei vor allem Anwendungen im Autostart für einen langsamen Start verantwortlich.

Gut, zu wissen:

  • Windows bietet mehrere Möglichkeiten, den Autostart von Tools zu konfigurieren, die wir uns gleich näher ansehen. Programme wie Microsofts kostenloses Autoruns helfen dagegen dabei, alles an einer Stelle im Blick zu haben.
  • Mit einem Programm wie BootRacer könnt ihr den Start benchmarken, um so vorher und nachher zu vergleichen.

Konfiguration von Startanwendungen über den Task Manager

So bearbeitet ihr Startanwendungen im Task Manager. So bearbeitet ihr Startanwendungen im Task Manager.

  1. Macht einen Rechtsklick auf den Button Start und wählt Task Manager aus. Ihr könnt auch den Tastenkombination Strg-Shift-Esc nutzen, um den Task Manager zu starten.
  2. Wechselt auf die Registerkarte Autostart von Apps.
  3. Klickt einmal auf den Reiter Status, um die Liste zu sortieren.
  4. Wählt jetzt eine App mit der Maus aus und dann den Punkt Deaktivieren, wenn ihr sie aus dem Autostart entfernen wollt.
  5. Wiederholt den Vorgang für jede weitere App, die ihr aus dem Autostart nehmen möchtet.

Theoretisch können alle hier aufgelisteten Apps deaktiviert werden. Microsoft liefert eine Einschätzung der Auswirkung auf den Start des Systems für jede App.

Aber Achtung: Die Funktion einiger Apps könnte nach einer Deaktivierung eingeschränkt sein. So ist es etwa der App Bing Wallpaper dann nicht mehr möglich, neuen Hintergründe zu laden.

Konfiguration von Startanwendungen über die Einstellungen

Auch die Einstellungen bieten eine Möglichkeit, den Autostart von Apps zu unterbinden. Auch die Einstellungen bieten eine Möglichkeit, den Autostart von Apps zu unterbinden.

  1. Öffnet die Einstellungen über Start > Einstellungen. Ihr könnt auch den Shortcut Windows-I nutzen, um sie zu starten.
  2. Wechselt jetzt zu Apps > Autostart.
  3. Ändert die Sortierung von Name in Status, um alle Apps, die automatisch starten anzuzeigen.
  4. Klickt auf Ein, um den Status auf Aus zu ändern. Die App wird von da an nicht mehr mit Windows gestartet.

Autostart über den Datei-Explorer

Eine weitere Option findet sich im Explorer. Eine weitere Option findet sich im Explorer.

Auch der Datei-Explorer kann Apps anzeigen, die mit Windows starten. In der Regel sind hier aber weniger Programme gelistet.

  1. Öffnet den Explorer.
  2. Löscht jetzt die Adresse und schreibt stattdessen shell:startup und drückt die Enter-Taste.
  3. Markiert Programme, die ihr nicht mehr benötigt und drückt die Entfernen-Taste, um sie aus dem Autostart zu entfernen.
  4. Macht das gleiche jetzt mit shell:common startup.

Während shell:startup nur den angemeldeten Nutzer berücksichtigt, zeigt shell:common startup das Startverhalten für alle Nutzer an.

Auch wenn Microsoft mit den genannten Optionen einiges abdeckt, bleibt viel Potenzial auf der Strecke. Erst mit einem Programm wie Autoruns könnt ihr sicher sein, nichts übersehen zu haben. Allerdings richtet sich das Programm eher an Experten.

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