Spätestens beim Fähigkeitenlehrer oder der netten Händlerin von nebenan bekommt das wohlige Nostalgiegefühl von WoW Forever einen Knacks: Richtig, da war ja was – wie schon zu besten Vanillazeiten werdet ihr für wirklich alles ordentlich Geld los. Dabei ist das erste Reittier noch gar nicht eingerechnet! Denn schon für die Klassenfähigkeiten auf dem Weg zu Stufe 10 geht euer mühsam zusammengekratztes Beute- und Questgeld schnell wieder flöten.
Mit unseren Tipps bekommt ihr genug Zaster für alles zusammen, was euer Forever-Herz begehrt.
1. Sparen ist angesagt
Das schottisch-schwäbische Sprichwort »Ein Pfennig gespart ist ein Pfennig verdient« gilt auch in Forever. Schon bei den Klassenlehrern könnt ihr ungewollt eine Menge Geld verschwenden: Überlegt euch gut, ob ihr wirklich alle angebotenen Fähigkeiten braucht und lasst die Skills (erst mal) aus, die ihr vermutlich nur selten oder nie benutzt. Es lohnt sich, eure Hauptangriffsfähigkeiten, nützliche Buffs oder Schaden-über-Zeit-Effekte regelmäßig hochzukaufen. Alles andere darf getrost warten, bis ihr richtig viel Gold in der Tasche habt.
Gleiches gilt für Handwerksfähigkeiten: Schaut euch in der Lehrer-Rezeptliste an, welche Gegenstände ihr zum Steigern der Handwerksfähigkeit bei geringstem Ressourceneinsatz nutzen könnt und kauft euch bei den Berufslehrern nur dieses Rezept. Reizt das Rezept aus, bis ihr durch die Herstellung keinen Fortschritt in der Fähigkeit mehr erhaltet, und kauft danach ein Rezept für den nächsten Lernabschnitt. Übrigens: Finger weg von beim NPC gekauften Taschen! Die kosten enorm viel, und nette Schneider stellen euch das Gewünschte gegen Ressourcengabe meist gerne kostenlos her. Freundlich fragen kostet schließlich nix!
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Mit WoW Forever erfüllt Blizzard endlich den größten Fan-Wunsch!
2. Sammeln und verkaufen
Wenn es euch darum geht, möglichst viel Geld zu verdienen, verzichtet auf einen herstellenden Handwerksberuf, sondern wählt eine Sammelfertigkeit und Verzauberkunst als Kombination. Mit Verzauberkunst zerlegt ihr alle ungenutzten, als Questbelohnung erhaltenen oder von Gegnern erbeutete, grüne oder bessere Gegenstände in ihre Bestandteile und verkauft sie übers Auktionshaus. Verzichtet darauf, zu viele Verzauberkunst-Rezepte zu lernen und beschränkt euch alleine aufs Verkaufen: Dieses Handwerk ist gerade bei höherwertigen Gegenständen extrem ressourcenintensiv, ehrgeizige Verzauberungskünstler werden dadurch schnell eure besten Kunden.
An Leute, die alle anderen herstellenden Berufe lernen, werdet ihr Kräuter, Erze und Leder gewinnbringend los. Schneider und Erste-Hilfe-Nutzer freuen sich, wenn ihr regelmäßig Stoffe vertickt, die ihr bei humanoiden Gegnern erbeutet habt.
Wollt ihr mit eurem ersten Charakter einen Herstellungsberuf regulär steigern, bastelt euch einen Twink derselben Fraktion, schickt ihn ab Stufe 5 in die Hauptstadt und lasst ihn Verzauberkunst lernen. Schickt gefundene grüne Gegenstände an diesen Twink, der sie entzaubert und die Komponenten verkauft.
3. Spekulieren im Auktionshaus
Für einen regelmäßigen Gewinn solltet ihr euch mit den Preisen im Auktionshaus beschäftigen: Kauft Ressourcen auf, die sehr billig sind, und verkauft sie für einen regulären Preis wieder. Es gibt genug Mitspieler, die sich mit den Preisen nicht beschäftigen und einfach nur schnell Gold machen wollen. So bekommen sie ihren schnellen Erlös und ihr verdient daran etwas obendrauf.
Habt ihr ausreichend Zeit, das Auktionshaus und Preisbewegungen regelmäßig zu beobachten, könnt ihr auch versuchen, ein Monopol zu erringen und zu halten: Kauft bei einer bestimmten Ressource regelmäßig alles auf, was unter einem bestimmten, euch als sinnvoll erscheinenden Preis eingestellt wird, und bestimmt einen neuen, höheren Preis für eure Auktionsware.
Diese Art Marktmanipulation solltet ihr allerdings nur versuchen, wenn ihr ausreichend Gold auf der Seite habt. Da es für das Auktionshaus zur Zeit der Erstellung dieses Guides noch keine passenden Addons gab, müsst ihr den Preisverlauf selbst notieren. Erfahrungsgemäß werdet ihr viele Gegenstände und Ressourcen vor allem am Wochenende und abends los, da zu diesen Zeiten die meisten Leute im Spiel unterwegs sind. Bedenkt das auch beim Einstellen von Gegenständen ins Auktionshaus: Sie können maximal 24 Stunden angeboten werden!
4. Fische verkaufen
Mit der Angel bewaffnet schafft ihr euch beim Verkauf des Tagesfangs ein dauerhaftes Extra-Einkommen: Alchemisten kaufen euch Deviatfische, Feuerflossenschnapper, Ölige Schwarzmaule und Steinschuppenaale gerne ab. Koch-Aspiranten sind generell über Fische und Muschelfleisch aller Art glücklich. Abgesehen davon könnt ihr mit ein wenig Fischefangen lästige Wartezeiten wie zum Beispiel auf das Schiff zwischen Ratchet und Beutebucht aka Booty Bay oder die Raidgruppe bequem überbrücken!
5. Gold machen mit Handwerk
Fräst ihr euch regelmäßig durch verschiedene Gegnerarten, findet ihr dabei immer wieder Handwerksrezepte: Die bringen euch im Auktionshaus einen zwar nicht planbaren, aber willkommenen Nebenverdienst. Gleiches gilt für Rezepte, die ihr bei Händlern mit Läden irgendwo in der Pampa findet – die meisten Leute kennen diese Händler entweder nicht oder sind zu faul, dort nachträglich etwas für ihren Handwerksberuf zu kaufen. Seid hier aber nicht zu gierig: Von Rezepten, die mit »Beim Aufheben gebunden« gekennzeichnet sind, solltet ihr die Finger lassen, da ihr sie nur selbst verwenden könnt.
6. Mit Freunden farmen
Da ihr beim Dungeonbesuch durch die vielen Trashmobs ordentlich Erfahrungspunkte sammelt, schnappt euch ein paar Freunde und besucht regelmäßig die passenden Dungeons für eure Stufe. Zum einen habt ihr so einen guten Fortschritt bei der Charakterprogression, zum anderen kommt ihr mit vollen Taschen wieder heraus. Verkauft alles, was ihr selbst nicht benötigt – gerade Stoffe und Gegenstände zum Entzaubern erhaltet ihr in ausreichenden Mengen, um darauf euer künftiges Vermögen aufzubauen.
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