Manchmal denke ich mir so: Irgendwie ist es ja eine Schande, dass ich WoW bestensfalls nur zehn Stunden gespielt habe. Und dann denke ich mir so: Was für ein Glück, dass ich WoW bestenfalls nur zehn Stunden gespielt habe. Ich glaube, dass mein Leben über weite Strecken anders verlaufen wäre, hätte mich Blizzards MMO gepackt. Und das eventuell nicht im Guten, wenn ich überlege, wie schlimm ich etwa in Dark Age of Camelot, Pirates of the Burning Sea, Guild Wars und Guild Wars 2 versumpft bin! Insofern werde ich wohl auch von World of Warcraft: Forever die Finger lassen, auch wenn das beim Lesen unserer Titelstory wie ein schöner Mix aus Alt und Neu klingt.
Jetzt sparen und keine Ausgabe verpassen!Unser freier Autor Tobias Kirchner hat aber nicht nur lobende Worte, er regt sich völlig zu Recht darüber auf, dass die Beta Kohle kostet, und die Server dann doch nur in den USA stehen, was natürlich zu Problemen führt. Und darüber, dass das neue Volk der Himmelsgeborenen noch mal extra zu Buche schlägt. Blizzard weiß halt, wo das Brot gebuttert ist. Wäre allerdings auch schlimm, wenn man das nach über 20 Jahren noch nicht wüsste. Oh Gott, über 20 Jahre ...
Wer kennt Susi Sorglos noch?
Ich erzähle euch keinen Quatsch: Als Martin berichtete, er würde die Sonderseiten des Transport-Fever-3-Tests rund um die stets gut gelaunte Susi Sorglos stricken (siehe unten), konnte ich aus dem Stehgreif noch den gesamten ollen Sketch von Otto runterbeten: » ... der Föhn hatte gelogen ...«. Wobei das Ding bei Otto vermutlich noch »Fön« hieß, denn ja, so alt ist der Sketch. Ach was, noch älter! Fast so alt wie ich.
Aber jetzt mal schnell zu Transport Fever 3, das nicht nur gut ausschaut, sondern auch auch die Effizienzplaner komplett abholt ... und von A nach B transportiert. Martin hat zwar auch das eine oder andere im Test zu moppern, aber unterm Strich ist er begeistert von der schweizer Wirtschaftssimulation.
Die drei Vollversionen
In diesem Rundentaktikspiel erwartet euch eine Mischung aus der düster-humorvollen Endzeit-Atmosphäre von Borderlands und den anspruchsvollen Kämpfen von XCOM. Ihr stellt eure eigene Bande zusammen, erkundet eine offene Weltkarte und sammelt wertvolles Material für Ausrüstung und Munition. Zusätzliche Mechaniken wie spielbare Taktikkarten bringen dabei gelungene Abwechslung in die rundenbasierten Gefechte.
Weitere Highlights
- Die Preview zu Diablo 5, das mit neuen Klassen, viel mehr prozedurale Inhalte und (endlich!) Diablo als Bösewicht kommen soll.
- Der Test zu The Blood of Dawnwalker, das bei Story, Welt und Kampfsystem mit Rollenspiel-Schwergewichten mithalten kann.
- Die Preview zu Die Gilde 1 Remake: Europa 1410, das mit vielen Versprechen, aber wenig Inhalten in den Early Access gestartet ist.
- Das Special über den Realismus in GTA 6, und ob der dem Spielspaß im Weg stehen könnte.
- Der Nachtest von Stalker 2, der vermutlich die beste GameStar-Headline jemals trägt.
Finally!
The Finals wird im Dezember schon ganze drei Jahre alt. Und irgendwie haben wir es bis jetzt versäumt, den ungewöhnlichen Team-Shooter zu testen. Ich sage mal so: In den ersten Runden ist das Spiel vor allem verwirrend. Aber wenn man es mal durchstiegen hat, macht die Hatz auf Geldvorräte tatsächlich eine Menge Laune.
Ach ja, The Finals ist das Erstlingswerk von Embark. Das sind die, die mit Arc Raiders vor ca. einem Jahr so richtig die Extraction-Shooter-Szene aufgemischt haben. Man merkt also: Embark ist ein Studio, das Dinge wagt ... und Spiele kann. Ach, wusstet ihr, dass Embark-Gründer und ehemaliger EA-CEO Patrick Söderlund mal Rennfahrer war? So richtig und ernsthaft und gar nicht mal schlecht? Wusstet ihr nicht? Aber jetzt!
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