56:50
Die besten Outdoor-Gadgets für den Frühling!
Kennt ihr das Problem mit dem dauerbesetzten Garten, wenn ihr einen Mähroboter habt? Wenn er den ganzen Tag mäht, lädt, mäht und wieder lädt? Das kann ganz schön stören, doch wir haben einen Tipp für euch.
Passend zum frühsommerlichen Wetter haben sich Patrick, Fernando, Jan und Maxe im GameStar Tech Talk unter anderem über Mähroboter unterhalten.
Während Maxe eher der »Drinny« ist, hat Patrick seinen 600 Quadratmeter großen Garten bereits auf Vordermann gebracht und dabei eine wichtige Lektion in Sachen Outdoor-Hardware gelernt.
Sein wichtigster Tipp für alle, die über die Anschaffung eines autonomen Rasenmähers nachdenken: Die Zwei-Mal-Größer-Regel.
Übrigens: Im Talk spricht Patrick eher von der Drei-Mal-Größer-Regel, doch die zweifache Größe tut es auch. So spart ihr euch immerhin noch einige Scheine. Die Hauptsache ist: Ihr braucht wahrscheinlich einen größeren Mähroboter als ihr glaubt.
Die Theorie: Warum »passend« oft zu klein ist
Die Hersteller geben für ihre Geräte immer eine maximale Flächenleistung an. Ein Modell für 600 Quadratmeter klingt für einen 600-Quadratmeter-Garten erst einmal logisch. In der Praxis bedeutet das jedoch oft Dauerstress für die Hardware.
Patrick nutzt für seine 600 Quadratmeter Rasenfläche ein Gerät, das eigentlich für 2.000 Quadratmeter ausgelegt ist. Das klingt nach Overkill, hat aber entscheidende Vorteile, die er im Talk ab Minute 14:45 erklärt:
- Zeit ist Geld: Ein Gerät, das genau auf die Gartenfläche zugeschnitten ist, müsste unter Idealbedingungen fast den ganzen Tag von morgens bis abends fahren. Patricks überdimensioniertes Modell erledigt die 600 Quadratmeter hingegen in etwa drei Stunden inklusive Ladezeit.
- Akkulaufzeit und Effizienz: Kleinere Modelle haben logischerweise kleinere Akkus. Das führt dazu, dass sie während eines Mähvorgangs viel öfter zur Ladestation zurückkehren müssen. Diese zusätzlichen Ladezyklen addieren sich massiv auf die Gesamtmähzeit.
- Bodenhaftung durch Gewicht: Ein größerer Akku bedeutet mehr Gewicht. Was bei Smartphones oft ein Nachteil ist, ist im Garten ein echter Segen. Das höhere Gewicht sorgt für eine bessere Bodenhaftung, was besonders bei feuchtem Rasen oder Steigungen den entscheidenden Unterschied macht.
Allrad und Ketten: Wenn der Standard scheitert
Neben der reinen Flächenleistung betonte Patrick im Talk, dass man seinen Garten genau analysieren muss. Viele Standardmodelle setzen auf Hinterradantrieb und kleine »Einkaufswagenräder« vorne.
Bei seinem Garten mit starker Steigung reichte das nicht aus; hier musste ein Modell mit Allradantrieb (AWD). Für extrem schlammige Bereiche gibt es sogar eine noch extremere Lösung:
»Es gibt sogar Modelle, die fahren auf Ketten.«
Vergesst Mähroboter mit Begrenzungskabel – das sind die besten Alternativen
Die Papa-Probe
: Wie smart ist die Technik wirklich?
Ein Mähroboter ist nur so gut wie seine App. Um die Nutzerfreundlichkeit zu testen, hat Patrick seinen Vater (seit drei Jahren Rentner) vor das Gerät gesetzt.
Das Ergebnis war überraschend: Dank Quick-Guide und Joystick-Steuerung in der App war die Einrichtung in wenigen Minuten erledigt – inklusive der Erstellung von »No-Go-Zones« für Wildblumen.
Fazit: Wer nicht möchte, dass der Roboter rund um die Uhr den Rasen blockiert, sollte laut Patrick mindestens zu einem Gerät greifen, das für eine Fläche geeignet ist, die dreimal größer ist als der eigene Garten.



Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Dein Kommentar wurde nicht gespeichert. Dies kann folgende Ursachen haben:
1. Der Kommentar ist länger als 4000 Zeichen.
2. Du hast versucht, einen Kommentar innerhalb der 10-Sekunden-Schreibsperre zu senden.
3. Dein Kommentar wurde als Spam identifiziert. Bitte beachte unsere Richtlinien zum Erstellen von Kommentaren.
4. Du verfügst nicht über die nötigen Schreibrechte bzw. wurdest gebannt.
Bei Fragen oder Problemen nutze bitte das Kontakt-Formular.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.