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»Groß, laut und grausam«: Mortal Kombat 2 spaltet die Filmpresse gerade wie ein ordentlicher Fatality

Am 7. Mai startet die Videospielverfilmung in den deutschen Kinos. Wir fassen euch zusammen, wie die internationalen Kritiken ausfallen

Lord Raiden (Tadanobu Asano) holt für den Mortal Kombat einen neuen Kämpfer ins Boot. Bildquelle: Warner Bros. Lord Raiden (Tadanobu Asano) holt für den Mortal Kombat einen neuen Kämpfer ins Boot. Bildquelle: Warner Bros.

Mortal Kombat 2 setzt die Verfilmung des Videospielklassikers fort. Seit dem ersten Teil sind fünf Jahre ins Land gezogen und ein Blick in die internationalen Kritiken gibt euch ein Bild davon, ob sich ein weiterer Blick ins Earthrealm für euch lohnt.

Die Presse ist sich aktuell sehr uneinig darüber, ob Regisseur Simon McQuoid hier einen Flawless Victory gelandet oder doch eher einen Critical Fatality kassiert hat. Wir fassen euch das Stimmungsbild zusammen.

Worum geht's in Mortal Kombat 2?

Es steht das legendäre Mortal-Kombat-Turnier an, in dem sich Cole (Lewis Tan), Sonya (Jessica McNamee), Jax (Mehcad Brooks), Liu Kang (Ludi Lin) und jetzt auch Johnny Cage (Karl Urban) die Köpfe einhauen.

Währenddessen droht der Tyrann Shao Kahn (Martyn Ford) das Earthrealm zu unterjochen. Das lässt sich die muskelbepackte Truppe natürlich nicht gefallen.

Video starten 0:59 Keine Überschrift könnte diesen absurden Trailer zu Mortal Kombat 2 adäquat beschreiben, ohne für Verwirrung zu sorgen

»Fängt dumm an, wird dann aber super«

Auf Rotten Tomatoes erreicht Mortal Kombat 2 bei der Filmpresse eine solide Durchschnittswertung von 74 Prozent - 19 mehr als beim Vorgänger.

Bei Metacritic sieht es schon kritischer aus. Hier kommt die Fortsetzung gerade einmal auf 49 von 100 Punkten. Mortal Kombat von 2021 lag hier mit 44 Punkten unwesentlich niedriger.

Jetzt fragen wir uns alle: Woran hat et jelegen?

Das wird gelobt:

  • Die Action ist brachial und macht vielen Kritikern Spaß
  • Im Gegensatz zum Vorgänger gibt es jetzt das richtige Mortal-Kombat-Turnier
  • Karl Urban bringt als Johnny Cage neuen Wind rein

Hier gibt's Kritik:

  • Die Story ist plump
  • Die Dialoge sind oft klischeehaft oder einfach nur unangenehm
  • Kostüme und Effekte wirken billig
Kritiken zu Mortal Kombat 2
IGN

Es mag kein Oscar-verdächtiges Kino sein, und eingefleischte Fans mit enzyklopädischem Wissen über das Spiel werden vielleicht etwas auszusetzen haben, aber es ist groß, laut und grausam. Und traut sich, Spaß zu haben. Die Messlatte für Videospielverfilmungen liegt nicht besonders hoch, aber dieser Film übertrifft sie nicht nur, sondern wirbelt sie herum wie ein Bo-Stab.

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San Francisco Chronicle

Mortal Kombat II ist ein hervorragendes Beispiel für einen Actionfilm, der dumm anfängt, aber nach und nach ziemlich super wird – und ein bisschen intelligenter – wird.

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GamesRadar

Mortal Kombat 2 ist eine blutig-spaßige zweite Runde und belebt die Serie kreativ und zum Besseren. Karl Urban bringt als Johnny Cage nach Deadpool frischen Wind ins Spiel, und die entscheidenden Kämpfe halten größtenteils, was sie versprechen. Ein Fortschritt gegenüber dem seltsam turnierlosen Mortal Kombat von 2021 – Landet zwar einige vernichtende Treffer, ist aber noch lange kein Flawless Victory.

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The Hollywood Reporter

Der Film hat seine Reize, vor allem einfacher Art, denn die Kampfszenen folgen Schlag auf Schlag und sind rasant, und die schmalzige Dialoge bieten genug peinliche One-Liner, um tausend Trinkspiele zu inspirieren.

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Filmstarts

Mortal Kombat 2 liefert vor allem in der ersten Hälfte direkt voll ab – bevor er dann doch wieder vom Turnierformat abweicht und sich stattdessen an einem Möchtegern-„Herr der Ringe“-Plot um ein magisches Amulett verhebt.

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Variety

Mortal Kombat II, die Fortsetzung des 2021 erschienenen Mortal Kombat-Reboots, ist immer noch ein altmodisches Videospiel-Trash-Spektakel: viel Lärm und Wut, fliegende Körper und fachsprachliches Worldbuilding, zusammengehalten von einer lahmen Ausrede für eine Geschichte.

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Moviepilot

Das Resultat ist ein gut anzusehender Martial-Arts-Fantasyfilm, der trotz ordentlicher Stuntarbeit und viel Potenzial nicht im Gedächtnis bleiben wird. Vielleicht sollten Fans darauf hoffen, dass er zum Kino-Hit gerät. So könnte ein Sequel erneut versuchen, die Fehler des Vorgängers auszubügeln.

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The Guardian

Das Ganze hat den unverkennbar billigen Beigeschmack von etwas, das direkt ins Fernsehen hätte gehen sollen – übertriebenes Schauspiel, gestelzte Dialoge, billige Effekte, blecherne Musik, Halloween-Kostüme – aber ohne den ausgelassenen Spaß, der damit einhergehen sollte.

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ScreenCrush

Bei Mortal Kombat 2 hat es mich wirklich keine Sekunde lang gekümmert, wer lebte oder starb – vor allem, weil der Film sehr deutlich machte, dass der Tod in dieser Geschichte im Grunde bedeutungslos ist.

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Wer also seinen Schwerpunkt bei Actionfilmen auf »leichtfüßiges« Gemetzel legt, kann laut Kritikern bei Mortal Kombat 2 auf seine Kosten kommen. Wenn ihr hingegen nach etwas mehr Tiefgang sucht, bleibt ihr hier wohl auf den Trockenem.

Mortal Kombat 2 ist übrigens nicht das einzige Arcade-Gekloppe, das euch dieses Jahr auf der großen Leinwand erwartet. Im Oktober 2026 geht Street Fighter an den Start.

GameStar hat natürlich auch noch Senf dazuzugeben. Unsere Filmexpertin Franzi hat sich Mortal Kombat 2 ganz gewissenhaft angeschaut und kommt zu einem ähnlich ambivalenten Ergebnis. Genaueres lest ihr in ihrer Filmkritik, die wir euch im obigen Kasten verlinkt haben.

Wie sieht's bei euch aus? Habt ihr das Popcorn schon gezückt oder lasst ihr diese Videospielverfilmung lieber aus? Falls ihr schon drin wart: Wie fällt euer Urteil aus? Schreibt es gerne in die Kommentare!

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