Call of Duty 2026 wurde zwar noch nicht offiziell angekündigt. Allerdings gilt es als offenes Geheimnis, dass Infinity Ward mit einem neuen Teil der Modern-Warfare-Reihe zurückkehrt, die mit dem MW-Reboot von 2019 begann.
Inzwischen gibt es auch schon einige Leaks und Insider-Infos rund um Modern Warfare 4!
Jetzt sind neue Informationen aufgetaucht, die auf ein großes Comeback von DMZ hindeuten – einem Modus, der seit Dezember 2023 fast vollkommen in Vergessenheit geraten war.
Ein Update, mit dem niemand rechnete
Zur großen Überraschung der Community erschien am 1. Mai 2026 von vielen zunächst völlig unbemerkt ein größeres Update für DMZ.
Der Patch fügte zwar keinen neuen Content hinzu, sorgte aber für immense Verbesserungen bei der Server-Stabilität und behob mehrere Ursachen für Abstürze, Lags und Exploits behoben.
Warum ist das relevant? Dafür gibt es mehrere Gründe:
- Das DMZ-Update wurde direkt von Infinity Ward entwickelt und veröffentlicht und nicht von einem Support-Entwickler – also genau das CoD-Studio, das gerade an Modern Warfare 4 arbeitet und aller Voraussicht nach im Oktober 2026 veröffentlicht.
- Es ist das erste DMZ-Update seit der Support im Dezember 2023 eingestellt wurde. DMZ hatte den Beta-Status nie verlassen, galt eigentlich als stillgelegt und wurde im gesamten Release-Zyklus von MW3, Black Ops 6 und Black Ops 7 nicht mehr berücksichtigt.
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DMZ enthüllt: Im November 2022 läutete CoD den Release der nächsten großen Sandbox ein
Das Fazit der Fans:
Die Community ist sich sicher, dass Infinity Ward gerade den Grundstein für ein Comeback von DMZ legt. Das legt außerdem nahe, dass die Entwickler Modern Warfare 2 als Grundlage für MW4 verwenden und der Engine ein Upgrade verpassen, da PS4 und Xbox One nun nicht mehr berücksichtigt werden müssen. MW2 (und dessen Free2Play-Ableger DMZ) waren die letzten Projekte von Infinity Ward, bevor die Arbeiten an CoD 2026 begannen.
Alte Grundlage, neues Gameplay
Die Entwickler kündigen außerdem an, dass DMZ weitere Update in den kommenden Wochen erhalten wird – für CoD-Maßstäbe ein ungewöhnlicher Schritt in einem vier Jahre alten Ableger.
Wie der CoD-YouTuber IceBurgz berichtet, tauchten kurz nach dem ersten DMZ-Update Waffen-Leaks aus dem noch unveröffentlichten MW4 in MW2 auf:
Link zum YouTube-Inhalt
Sein Rückschluss: Die Entwickler arbeiten derzeit direkt an den Dateien aus MW2 und DMZ, um daraus Modern Warfare 4 und den neuen DMZ-Modus zu machen.
Statt eine komplett neue Basis entwickeln zu müssen, nutzt man die vorhandenen Strukturen und hat so mehr Zeit für Gameplay-Systeme, mehr Content und bessere Optimierung, so seine These.
CoD Extraction, zweiter Anlauf
Über einen Relaunch von DMZ als wichtiger Eckpfeiler für das Release-Paket von MW4 wird in der Community schon seit Monaten spekuliert. DMZ galt seinerzeit als extrem solides, aber nicht ganz ausgefeiltes Grundgerüst für einen Extraction-Shooter im CoD-Universum.
KI, Fahrphysik, Quest- und Fraktionssysteme sowie gutes Map-Design ergaben (zusammen mit dem phänomenalen Gunplay aus MW2) eine spannende Grundlage für eine actionlastigere Alternative zu Tarkov, Hunt & Co., die dann aber zu stiefmütterlich behandelt wurde.
Updates für Warzone und Multiplayer hatten höhere Priorität, wodurch DMZ langsam aber sicher aufs Abstellgleis geriet und nie die Beta verließ.
Es wäre äußerst naheliegend, dass Activision mit dem aktuellen Hype um Extraction-Shooter mit Titeln wie Arc Raiders einen neuen DMZ-Anlauf wagen will. Offizielle Infos zu alledem gibt es bislang nicht. Mit einem Reveal von MW4 ist Ende Mai oder Anfang Juni zu rechnen.
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