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Panorama-Sendung - Ein Kommentar der GameStar-Redaktion

von Rene Heuser,
23.02.2007 14:00 Uhr

von Christian Schmidt, Leitender Redakteur bei GameStar

Die Wölfe, die sich seit einigen Jahren wieder in Deutschland ansiedeln, müssen abgeschossen werden, denn sie gefährden Menschen. Nun kann man darüber geteilter Meinung sein. Wenn man ausschließlich Wolfsjäger befragt, dann ist das Urteil absehbar: Wölfe sind gefährlich.

Auch die Redaktion des ARD-Magazins Panorama bläst zur Jagd: Sie hat »Killerspiele« als Teil des »normalen Freizeitprogramms von Jugendlichen« ausgemacht. Und geht in der Sendung vom 22. Februar 2007 der Frage nach, »warum sowas nicht verboten ist.«

Es ist eine legitime Frage, wenn auch wahrlich keine neue mehr. Es gehört keine journalistische Fleißarbeit dazu, gute Gründe dafür zu finden, warum »sowas« bislang nicht verboten ist. Unter anderem deshalb, weil Computerspiele in Deutschland den weltweit strengsten Jugendschutzregularien unterworfen sind. Weil Kinder schon heute die Spiele, die in der Sendung mit genüsslichem Voyeurismus vorgeführt werden, nicht kaufen dürfen. Was auch deshalb schwer sein dürfte, weil es die Spiele in der gezeigten Form in Deutschland gar nicht zu kaufen gibt.

Der letzte Punkt ist zentral, denn er macht augenfällig, worum es der Sendung -- wie so vielen vor ihr -- tatsächlich geht: um die Lust am schockierenden Bild. Der überwältigende Eindruck des virtuellen Gemetzels, das da selektiert und verdichtet Parade läuft, macht das Hinterfragen des Gesehenen unerquicklich, ja unnötig. Kein Zweifel, dass derart Unappetitliches verboten gehört.

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