Das Spielejahr 2019 in Zahlen: Keiner gewinnt, der PC verliert

von Michael Graf,
08.01.2020 08:00 Uhr

Wie hat sich der weltweite Spielemarkt im Jahr 2019 entwickelt? Wer hat gewonnen, wer verloren? In GameStar TV analysiert Michael Graf die Umsätze prominenter Spiele und ganzer Plattformen - anhand des Jahresabschluss-Reports von Superdata Research.

Fortnite etwa hat 2019 geschwächelt - oder besser gesagt: Epics Multiplayer-Monstrum bleibt zwar dominant, ragt aber nicht mehr ganz so hoch aus der Gelddruckmasse heraus wie im Battle-Royale-Trendjahr 2018. Regelrecht verwittert ist übrigens der Battle-Royale-Wegbereiter PUBG.

Insgesamt hat die Plattform PC im Jahr 2019 Boden verloren - sowohl bei den Bezahl- als auch bei den Free2Play-Spielen. Das liegt an der relativen Blockbuster-Armut, neben den traditionell konsolenlastigen Megaserien Call of Duty und FIFA gab es 2019 allenfalls noch Tom Clancy's The Division 2 und Borderlands 3. Dadurch können Dauerbrenner wie GTA 5 und Sims 4 abermals glänzen - vielleicht zum letzten Mal.

Geschuldet ist die Blockbuster-Flaute auch den neuen Konsolen: Vor dem Start der nächsten Generation halten sich die Publisher mit neuen Marken und Großprojekten zurück. Zwar dürfte sich der Bezahlspiele-Markt bereits 2020 erholen - unter anderem dank Cyberpunk 2077, The Last of Us 2 und Animal Crossing: New Horizons (Switch) -, richtig in Schwung kommt er aber vermutlich erst wieder 2021, wenn sich die PlayStation 5 und die Xbox Series X etabliert haben.

Die Superdata-Präsentation könnt ihr kostenlos herunterladen.

Wie Free2Play- und Service-Games alles beherrschen: Die SuperData-Analyse von 2018

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