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In Anno 117 gibt es Gebäude, die mein Stadtbild ruinieren - bitte ändern, Ubisoft!
Wer in Anno 117 eine römische Metropole errichtet, stolpert im Endgame über einen harten visuellen Bruch. Während Patrizierhäuser und Tempel in weißem Marmor erstrahlen, bleiben Versorgungsgebäude oft optisch auf dem Stand der ersten Siedlungsstunde hängen. Hölzerne Wachtürme und Zelte der Medici wirken zwischen den Prachtbauten wie Fremdkörper. Besonders störend für Schönbauer sind feste Bodentexturen aus Sand oder Gras bei öffentlichen Gebäuden, die sich nicht nahtlos an das marmorne Straßenpflaster anpassen und so wie ausgestanzt wirken.
Für ein homogenes Stadtbild liefern frühere Teile der Serie bereits die passenden Mechaniken. Dynamische Gebäude-Skins, die sich automatisch der Umgebung anpassen (wie einst in Anno 1701), oder das Wegfallen von »Low-Tier«-Bedürfnissen bei hohen Zivilisationsstufen wären effektive Hebel.
Guide mit Géraldine: Meine persönlichen Schönbau-Tipps für Anno 117
Ein spannender, historisch korrekter Ansatz wäre zudem die Integration von Gewerbe direkt in die Wohnblocks – die sogenannten Insulae. Dies würde Platz sparen und die Immersion retten, verlangt aber nach übersichtlichen Interfaces, damit die Lesbarkeit der Stadt gewahrt bleibt.
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