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Man kann über Marathon durchaus streiten, aber der Kurzfilm zum Shooter ist ein Meisterwerk, das die typisch-philosophischen Fragen des Cyberpunk-Genres aufwirft
Im April 2025 führte uns Bungie mit einem aufwändig produzierten Kurzfilm in die dystopische Sci-Fi-Welt von Marathon ein. Vieles war damals noch kryptisch und unverständlich - jetzt ist das Spiel da und die tieferen Bedeutungsebenen erschließen sich immer mehr.
In der Lore des Shooters verwurzelte Fragen drängen sich auf: Wer sind die Runner, die ihr Bewusstsein immer wieder in neue Shells laden, auf der Suche nach Beute sterben und den Prozess dann wieder von vorn beginnen? Und was passiert mir ihrem Geist, wenn der Bezug zu einem realen, physischen Körper immer weiter verwischt und alte Erinnerungen schwinden?
Auch die Hochspannung des eigentlichen Extraction-Gefühl in den Runs wird im Video widergespiegelt. Ein Zuschauer meint: »Es ist fast witzig, wie verflicht gut das zum eigentlichen Gameplay passt.« »Alles an diesem Trailer ergibt jetzt plötzlich so viel Sinn«, schreibt ein anderer User kurz nach Launch des Spiels.
Fast 2,5 Millionen Menschen haben das Video inzwischen gesehen. Hinter dem Clip steckt der Filmemacher Alberto Mielgo und sein Team Pinkman TV, die für die beiden Folgen The Witness und Jibaro aus der Animationsserie Love, Death + Robots auf Netflix verantwortlich zeichnen.
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