Trotz des Erfolgs von Kinofilmen wie Deadpool oder den dritten Wolverine-Film Logan setzt Marvel für seine erfolgreichen Comic-Verfilmungen aus dem Marvel Cinematic Universe (MCU) weiterhin auf familienfreundlichere Kinofilme.

Keine R-Rated-Filme im MCU geplant

Gegenüber dem The Hollywood Reporter erklärt Marvel-Chef Kevin Feige nun, warum es im MCU keine R-Rated-Filme gibt, das Jugendlichen in den USA unter 17 Jahren den Kinobesuch nur in Begleitung eines Erwachsenen erlaubt. Hierzulande sind die Filme in der Regel mit einer FSK ab 16 oder höher freigegeben.

»Was ich aus diesen beiden Filmen mitnehme, ist nicht das R-Rating; es ist das Risiko, das sie eingehen, die Chancen, die sie ergreifen, die kreativen Grenzen, die sie sprengen. Das sollte für jeden das daraus zu Ziehende sein.«, so Feige.

Humor ist der Schlüssel für das MCU

Vielmehr sieht Feige den Humor als wichtigen Schlüssel für den Erfolg der Comic-Verfilmungen im MCU, seit dem ersten Film Iron Man (2008). Man setzte sich nicht mit der Anforderung hin, man brauche 15 Witze in den ersten 45 Drehbuchseiten, meint Feige. Dennoch ist man bis zum Schluss gespannt darauf, wie das Publikum bei Test-Screenig reagiert. Wenn sie lachen, weiß man, dass es funktioniert.

»Das ist das einzige Zeichen, dass sie bei dir sind, wenn man sich in einem dunklen Kino befindet. Ich glaube außerdem, dass Lachen der Weg ist, das Publikum zu angeln. Dann kann man sie verängstigen. Dann kann man sie tiefer berühren, als sie es in einem Film über einen Baum und einen Waschbären, die keine Metaphern verstehen, erwartet haben. Humor ist das Geheimnis zu den anderen emotionalen Dimensionen des Publikums.«, so Feige.

Der nächste Filmspaß aus dem Marvel Cinematic Universe ist Guardians of the Galaxy 2, der nächste Woche in die deutschen Kinos kommt.