Diablo 3 - PC

Action-Rollenspiel  |  Release: 15. Mai 2012  |   Publisher: Activision Blizzard
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Special: Diablo 3

Auktionen gegen echtes Geld

Im Auktionshaus von Diablo 3 dürfen die Spieler Ausrüstung gegen echtes Geld versteigern. Im FAQ beantworten wir die wichtigsten Fragen zum Echtgeld-Handel – und sagen unsere Meinung dazu.

Von Michael Graf |

Datum: 01.08.2011


Zum Thema » Umfrage: Das Auktionshaus Was halten Sie vom Item-Laden? » Diablo 3 - Vorschau Beta und Battle.net » Diablo 3 - FAQ So klappt's mit dem Key » Diablo 3 - Video So spielt sich die Beta Diablo 3 ab 31,24 € bei Amazon.de Rob Pardo ist der Mann für Grobe. Vor drei Jahren verkündete der Blizzard-Vizepräsident auf der Blizzcon, dass Starcraft 2 als Trilogie erscheinen wird – eine durchaus umstrittene Entscheidung. Nun tritt Pardo im firmeneigenen Kinosaal erneut vors Pressepublikum, diesmal geht‘s um Diablo 3 . Und darum, dass die Spieler im Battlenet-Auktionshaus Gegenstände gegen echtes Geld versteigern können. Jawohl, richtig gelesen: Gegen! Echtes! Geld!

Ein Paukenschlag, ein Raunen geht durch die Journalistenschar: Das hat es ja vorher noch nie gegeben. Ähem, doch. Komplett neu ist die Idee nämlich nicht, Blizzard kopiert ein System, das Sony Online bereits 2005 mit der »Station Exchange« eingeführt hat. Auf dieser Online-Handelsplattform dürfen die Spieler Gegenstände und Gold aus Everquest 2 gegen Echtgeld handeln. Blizzard hingegen erteilte dem Echtgeld-Handel von Gegenständen stets eine klare Absage und verbot ihn in World of Warcraft sogar explizit.

Um ihn nun in Diablo 3 nicht nur zu erlauben, sondern sogar zu unterstützen. In diesem FAQ-Artikel beantworten wir die wichtigsten Fragen zum Auktionshaus und erklären, wie es funktioniert. Außerdem sagen wir unsere Meinung dazu – denn der Echtgeld-Handel wird für Disukussionen sorgen. Blizzard hat nicht umsonst Rob Pardo vorgeschickt.

Update 16. Mai. 2012: Wir haben unser Auktionshaus-FAQ zum Release von Diablo 3 auf den neuesten Stand gebracht.

Warum tut Blizzard sowas?

Rob Pardo hat darauf eine simple Antwort: „Weil es die Spieler wollen!" Blizzard hat jahrelang mit angeschaut, wie Spieler Diablo-Gegenstände und -Charakteren bei Online-Auktionshäusern wie Ebay verkauft haben – und teilweise beschummelt wurden, etwa wenn ein ersteigertes Item nie eintraf. Nun bieten die Entwickler eine eigene, sichere Plattform für den Item-Handel an an, freilich nicht ganz uneigennützig. Denn Blizzard verdient an jeder Transaktion im Echtgeld-Auktionshaus mit, weil für den Verkäufer bei jeder Auktion Gebühren anfallen: Ein Euro pro Ausrüstungsgegen-stand oder 15% des Verkaufspreises bei Verbrauchsgegenständen wie Handwerksmaterialien oder Edelsteinen. Gut möglich, dass Sonys Station Exchange das Studio dazu »inspiriert« hat.

Diablo 3 : Im Auktionshaus können die Spieler Gegenstände gegen echtes Geld handeln. Rechts lassen sich die Angebote nach Kategorien sortieren. Die Liste zeigt die Auktionen, an denen man gerade teilnimmt. Im Auktionshaus können die Spieler Gegenstände gegen echtes Geld handeln. Rechts lassen sich die Angebote nach Kategorien sortieren. Die Liste zeigt die Auktionen, an denen man gerade teilnimmt.

Wie funktioniert das Auktionshaus?

Das Battlenet-Auktionshaus ist ein fester Bestandteil von Diablo 3, man kann es im Spiel jederzeit öffnen – schließlich erfordert Diablo 3 eine permanente Internet-Verbindung. Wie bei Ebay & Co. kann man dann Gegenstände zur Versteigerung anbieten und Gebote abgeben. Die Angebotsliste lässt sich nach mehreren Kategorien sortieren, etwa nach der Art des Gegenstandes (Rüstung, Schwert, etc.), der gewünschten Klasse oder sogar dem Charakterwert, den das gesuchte Item anheben soll. Wer mag, kann auch einfach einen seiner Charaktere anwählen – und bekommt dann nur die Items angezeigt, die für diesen Helden sinnvoll sind.

Der kontroverse Clou bei Diablo 3: Sie können entweder mit der Ingame-Währung (Gold) bezahlen oder auf Wunsch mit sehr realen Euros. Es gibt also zwei separate Auktionshäuser: das goldbasierte und das Echtgeld-Auktionshaus.

Welche Gegenstände kann man handeln?

Alle – abgesehen von Quest-Gegenständen, die man im Rahmen von Aufträgen bekommt. Nur sehr, sehr wenige Gegenstände sollen an den Finder gebunden sein, sodass er sie nicht weiterverkaufen kann. Selbst Gegenstände, die ein Handwerker hergestellt hat, lassen sich verbessern.

Kann ich Gold versteigern?

Ja. Den Entwicklern ist durchaus bewusst, dass der Goldpreis den Preis der anderen Gegenstände bestimmen wird. Wenn etwa eine Axt 10.000 Goldstücke wert ist und 100.000 Goldstücke normalerweise für 10 Euro versteigert werden, dann kostet die Axt eben einen Euro.

Kann ich Charaktere verkaufen?

Ja, das ist geplant, Die Konditionen stehen aber noch nicht fest. Derzeit ist diese Möglichkeit noch nicht implementiert. Gut möglich, dass Blizzard diese Funktion erst nach dem Verkaufsstart nachreichen wird.

Diablo 3 : Auch komplette Charaktere wie diese Zauberin sollen sich versteigern lassen. Auch komplette Charaktere wie diese Zauberin sollen sich versteigern lassen.

Was ist mit minderjährigen Spielern?

Rob Pardo weicht aus: »Ich gehe davon aus, dass alle Spieler von Diablo 3 volljährig sind.« Tatsächlich steht in den Battlenet-Nutzungsbedingungen, dass nur Erwachsene einen Account besitzen dürfen - obwohl Diablo 3 eine USK-Einstufung ab 16 Jahren bekommen hat. Jüngere Monsterjäger müssen also zumindest ihre Eltern um Erlaubnis bitten. Was geschieht, wenn minderjährige (also nur eingeschränkt geschäftsfähige) Spieler mit echtem Geld handeln, wird jedoch zu klären sein. Schließlich dürfte es der Verbraucherschutz nicht kommentarlos hinnehmen, dass Blizzard Geschäfte von Minderjährigen sinngemäß mit »So etwas gibt’s bei uns nicht.« abtut.

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Avatar Zobo
Zobo
#1 | 01. Aug 2011, 09:56
Blizzard schießt den Vogel echt immer wieder ab.

Da werden die Inkassounternehmen sich freuen wenn der kleine 14 Jährige Justin mit den abgeschriebenen Kontodaten der Eltern den epischen 6000 Euro Bogen kauft um im Spiel abzurocken
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Avatar TechF
TechF
#2 | 01. Aug 2011, 10:00
Die Sache mit dem Farming war auch mein erster Gedanke.
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Avatar Alex.94
Alex.94
#3 | 01. Aug 2011, 10:00
Also das ist echt eine dumme Idee von Blizzard...
Ich will gar nicht wissen, wie viel Ärger es dann mit Minderjährigen Käufern im Auktionshaus gibt.
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Avatar Lordex
Lordex
#4 | 01. Aug 2011, 10:03
LOL und damit wollen die jetzt die China Farmer weghalten? Buahahahah Blizubi u made my Day!

Ich sehs schon kommen, es wird nur gegen Echtgeld Angebote geben, weil alle nur noch im scheiss Kapitalismus WAHN Hängen!
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Avatar Das URGESTEIN
Das URGESTEIN
#5 | 01. Aug 2011, 10:04
Ich kotz
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Avatar WizKid
WizKid
#6 | 01. Aug 2011, 10:06
Damit ist das Spiel für mich gestorben...und das nach all der langen Wartezeit :(

Wenn ich an die vielen Berichte lese, wo Obdachlose, Sträflinge..Chinafarmer halt, dafür genutzt werden Gold zu farmen bei extrem unmenschlichen Arbeitsbedingungen und das jetzt offiziell von Blizzard mit diesem System gefördert wird, wird mir echt schlecht.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, daß das lange gut geht.
In Amerika wurden ja die ganzen Online Poker Portale geschlossen, wegen Geldschieberei etc.
Für solche Gauner ist das praktisch eine Einladung.
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Avatar Zoxis
Zoxis
#7 | 01. Aug 2011, 10:06
ich werde sicher keine gegenstände kaufen aber verkaufen wieso nicht?
wenn jemand so dumm ist und für ein paar pixel geld ausgibt, ist das eigentlich ok.
das problem wird sein das die chinafarmer mit ihren preisen so weit runter gehen das gute items schnell keine 10 cent mehr wert sein werden.
das system wird irgendwann insich zusammenfallen aber bis dahin hat blizzard genug geld eingenommen.
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Avatar Lordex
Lordex
#8 | 01. Aug 2011, 10:06
DA, DA HABEN WIR ES DOCH, DIESE KAPITALISTEN SCHWEINE!!!!!!

Bringt der Item-Handel nicht die Balance durcheinander?

Doch. Wer viel Geld (oder Gold) ausgibt, wird deutlich besser ausgerüstet sein als Spieler, die das Auktionshaus nicht verwenden. Das könnte insbesondere in PvP-Kämpfen für Aufregung sorgen. Was wohl ebenfalls ein Grund dafür ist, dass Blizzard keine PvP-Ranglisten einrichtet -- sie ließen sich eh nicht vernünftig ausbalancieren. Weil alle Gegenstände Level-Voraussetzungen haben werden, ist aber ausgeschlossen, dass sich Stufe-1-Charaktere gleich zu Spielbeginn mit Superwaffen aus dem Auktionshaus versorgen.
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Avatar Dorako
Dorako
#9 | 01. Aug 2011, 10:07
Auktionen die man mit echtem Geld bezahlen kann. Welcher Vollhonk hat sich sowas nur ausgedacht von Blizzard. ist doch klar das die besten items nur gegen echtes Geld versteigert werden. So kann man dann schön reich werden. Meine Güte eine wirklich schlechte Idee von blizzard
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Avatar Premium Sycko
Premium Sycko
#10 | 01. Aug 2011, 10:08
Herrlich, da können die Kiddies ihr Taschengeld und das Weihnachtsgeld von Oma reinstecken...
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Details zu Diablo 3

Plattform: PC (PS3, Xbox 360)
Genre Rollenspiel
Untergenre: Action-Rollenspiel
Release D: 15. Mai 2012
Publisher: Activision Blizzard
Entwickler: Blizzard Entertainment
Webseite: http://eu.blizzard.com/diablo3/
USK: Freigegeben ab 16 Jahren
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
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