50% aufs erste Jahr – nur für kurze Zeit!

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George R.R. Martin dachte eigentlich, dass ihm mit einem ganz anderen Buch anstatt Game of Thrones der große Durchbruch gelingt

George R. R. Martins Weg zum Ruhm war alles andere als geradlinig. Vor Game of Thrones lag seine Hoffnung auf einem ganz anderen Roman.

Da blieb George R. R. Martin wahrscheinlich auch kurz die Luft weg, als er die Verkaufszahlen zu The Armageddon Rag gesehen hat. Bildquelle: HBO Da blieb George R. R. Martin wahrscheinlich auch kurz die Luft weg, als er die Verkaufszahlen zu The Armageddon Rag gesehen hat. Bildquelle: HBO

Das Lied von Eis und Feuer ist unheimlich komplex: Die überkontinentale Geschichte mit hunderten Jahren an Historie, eigens geschaffenen Sprachen und einer schier endlosen Anzahl an Figuren ist das opus magnum von Autor George R. R. Martin. Bei so einer riesigen Welt vergisst man schnell, dass er auch noch andere Bücher geschrieben hat!

Der große Durchbruch kam zwar erst mit dem Fantasy-Epos, Martin rechnete aber bereits einige Jahre vorher schon mit dem Welterfolg. Auf der New York Comic Con hat er unter anderem mit Screen Rant über die falsche Hoffnung gesprochen, die sein drittes Werk mit sich brachte.

The Armageddon Rag brachte nicht den erwünschten Erfolg

Nach seinen beiden Romanen, dem Sci-Fi-Western Dying of the Light und der Vampir-Story Fevre Dream sollte The Armageddon Rag Martin zu den wichtigsten Autoren seiner Zeit hieven.

In dem Fantasy-Thriller untersucht der ehemalige Musikjournalist Sandy Blair den Mord eines Rockband-Promoters und stößt dabei auf übernatürliche Phänomene. Schon hier zeigt sich übrigens Martins Liebe für Der Herr der Ringe, die Rockband mit dem Namen Nazgûl ist ein klarer Verweis auf die verfluchten Ringträger von Tolkiens Meisterwerk.

Für The Armageddon Rag hat der Schriftsteller von seinem Verlag einen sechsstelligen Vorschuss erhalten - die waren vom Erfolg des Buches also absolut überzeugt. Natürlich ging auch Martin dann von einem Bestseller aus.

Und niemand hat es gekauft, so Martin. Und mein nächstes Buch konnte ich nicht verkaufen.

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Die Konsequenz: Martin wechselte die Branche und schrieb vorerst Episoden für Fernsehsendungen wie Twilight Zone. Das hat sich als deutlich lukrativer für ihn herausgestellt. Zeitgleich schrieb er weiterhin Kurzgeschichten, die großen Romane blieben aber auf der Strecke.

Erst Jahre später kehrte er zu seinen Büchern zurück und veröffentlichte 1996 mit A Game of Thrones den ersten Band von Das Lied von Eis und Feuer. Heute als einer der einflussreichsten Fantasy-Bücher aller Zeiten bekannt, kam dieser Erfolg aber auch vergleichsweise schleichend.

Zwar konnte er sich schon 1997 den Locus Award für das beste Fantasy-Buch sichern, aber erst 15 Jahre nach Veröffentlichung, also 2011, bekam sein Roman den New York Times Bestseller-Status. Im gleichen Jahr erschien die erste Staffel von Game of Thrones.

Bereits 28 Jahre ist es nun her, dass die Häuser Stark und Lannister erstmals erwähnt wurden … und Fans warten weiterhin sehnsüchtig auf die letzten zwei Bände, Winds of Winter und A Dream of Spring.

Während für die Bücher noch keine Release-Termine in Sicht sind, wird 2026 aber für Serien-Fans spannend: Im Januar erscheint das neue Spin-Off A Knight of the Seven Kingdoms, während im Frühsommer die dritte Staffel von House of the Dragon an den Start geht.

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