3D-Grafik im Wandel der Zeit, Teil 14 - Panzer in Spielen

Im letzten Teil haben wir uns den konstruktiven Mechanismen des Geoforming gewidmet. Diesmal dreht sich alles um die Sinnbilder der Zerstörung schlechthin: Panzer.

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Im sechsten Teil unser Serie »3D-Grafik im Wandel der Zeit« haben wir die Darstellung von Autos in 3D-Spielen behandelt. Ging es damals aber noch um pfeilschnelle Edelkarossen, fahren wir nun schweres Geschütz auf. Panzer gibt es in Videospielen, seit das Thema Krieg vom Medium aufgegriffen wurde.

Mal alle Grausamkeiten der Realität außen vor gelassen: Spiele brauchen den Konflikt, um spannend zu sein, und nichts garantiert mehr Wumms beim Konfliktlösen als die rollenden Kanonenrohre. Wir betrachten die Entwicklung der Darstellung dieser furchteinflößenden, aber auch faszinierenden Maschinen von der Vektorgrafik bis hin zu Modellen mit Millionen von Polygonen. Weil es Spiele mit Panzern gibt wie Sand am Meer, können wir natürlich nicht jeden Titel berücksichtigen. Deshalb dürfen Sie sich auch diesmal dazu aufgerufen fühlen, uns die Titel in den Kommentaren mitzuteilen, die Sie in unserer Liste vermissen.

Jungsspielzeug: Den Reiz hinter Spielen wie World of Tanks kennen alle, die schon als Kind mit Miniaturen gespielt haben. Jungsspielzeug: Den Reiz hinter Spielen wie World of Tanks kennen alle, die schon als Kind mit Miniaturen gespielt haben.

Battlezone (1980)

Als eines der ersten kommerziellen Arcade-Spiele erscheint 1980 der Shooter Battlezone von Atari, der später auch für PC umgesetzt wurde. Darin steuern wir einen Panzer aus der Egoperspektive und müssen gegnerische Fahrzeuge und UFOs zerstören. Die Vektorgrafik sieht für damalige Verhältnisse beeindruckend aus, auch wenn die Entwickler tricksen: Die Schwarz-Weiß-Darstellung wird durch rote und grüne Overlay-Folien aufgehübscht. Außerdem zeigt der Bildschirm des ursprünglichen Automaten das Spiel spiegelverkehrt. Er liegt horizontal im Gehäuse, während der Spieler das Bild über einen angewinkelten Spiegel verfolgt. Zusammen mit dem detailreich gestalteten, einsehbaren Innenraum des Automaten soll dieses »Periskop« für ein möglichst realistisches Spielerlebnis sorgen.

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Sherman M4 (1989)

Im kurzweiligen Action-Shooter Sherman M4 sitzen wir in einem der titelgebenden Panzer und kämpfen uns durch die Reihen der deutschen Gegenstücke. Dabei sehen wir die 3D-Areale nur durch ein Bullauge, den Rest des Bildschirms nehmen die Armaturen ein. Die Vektorgrafik erlaubt nur farbig gefüllte Polygone, aber keine Texturen. Dafür hübschen Sprites den eigenen Panzer sowie die Hintergründe auf.

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