Ihr wollt nicht mehr als 1.000 Euro für den nächsten Laptop ausgeben? Hier sind meine 4 Empfehlungen

Ich zeige euch die besten Laptops unter 1.000 Euro für Gaming, Mobilität und kreative Anwendungen. Welche Modelle sind wirklich empfehlenswert?

Für unter 1.000 Euro gibt es schon richtig gute Notebook-Angebote. (Quelle: Medion) Für unter 1.000 Euro gibt es schon richtig gute Notebook-Angebote. (Quelle: Medion)

In regelmäßigen Abständen empfehle ich euch Laptops in unterschiedlichen Preisklassen. Bisher habe ich mich dabei immer auf besonders günstige Modelle beschränkt.

Allerdings stellt ihr schnell fest, dass zum Beispiel Notebooks die etwa weniger als 300 Euro kosten, auch nur die rudimentären Anforderungen an einen mobilen Rechner erfüllen.

Die Hardware ist bei solchen Geräten in der Regel bereits veraltet, dazu gibt es wenig Speicher und RAM, wirklich Freude habt ihr mit solchen Laptops nicht. 

Für mehr Geld gibt es auch mehr Leistung, dieses Motto gilt natürlich auch bei Computern. Daher sehen wir uns heute mal zusammen Laptops bis 1.000 Euro an. Für viele von euch stellt dieser Betrag gleichzeitig auch den maximalen Betrag dar, den sie bereit sind, für ein Notebook auszugeben. 

Sven Scharpe
Sven Scharpe

Sven ist seit Oktober 2024 Teil der GameStar-Tech Redaktion. Er ist ausgebildeter Fachinformatiker und war unter anderem bei Heise und ComputerBase als Redakteur tätig. Neben Musik der etwas härteren Art hat er auch privat ein ausgeprägtes Faible für technische Geräte, egal ob Laptop, Smartphone oder ganz normale PC-Hardware.

Medion Erazer Scout 17 E1

Medion betriebt die RTX 5050 im Scout 17 E1 mit der maximal möglichen TGP. (Quelle: Medion) Medion betriebt die RTX 5050 im Scout 17 E1 mit der maximal möglichen TGP. (Quelle: Medion)

Für knapp unter 1.000 Euro bekommt ihr mit dem Medion Erazer Scout 17 E1 einen Laptop, der mit der aktuellen RTX 5050 Grafikkarte ausgestattet ist. Das Modell läuft dabei auch noch mit der maximal möglichen TGP von 115 Watt. Die Leistung bewegt sich damit ein Stück unterhalb der RTX 5060. Dank DLSS4 und Multi Frame Generation, erreicht ihr in den meisten Games trotzdem noch spielbare Frameraten.

Die Grafikkarte kommt allerdings mit lediglich 8-GB-VRAM, was bei aktuellen Spielen bereits einen Flaschenhals darstellt. In Anbetracht, dass wir es hier mit einer Entry-Gaming-Grafiklösung zu tun haben, ist das aber zu vernachlässigen. 

Ansonsten bietet das Gerät ein mattes 17-Zoll-IPS-Display mit FHD-Auflösung und flotten 144 Hertz. Für diesen Preis geht das absolut in Ordnung, auch wenn die maximale Helligkeit vermutlich nicht die höchste sein dürfte.

Angaben dazu macht Medion leider nicht. Die CPU kam vor knapp 2 Jahren auf den Markt, mit ihren insgesamt 8 Kernen sollte sie für die meisten Aufgaben aber noch ausreichend leistungsstark sein.

Einen Haken gibt es bei dem Gerät allerdings: Es ist kein Betriebssystem vorinstalliert! Recht klein fällt mit lediglich 53 Wh der Akku aus. Besonders lange Laufzeiten sind mit diesem Gerät daher nicht zu erwarten.

  • CPU: Intel Core i5 13420H mit 8 Kernen und max. 4,6 GHz
  • Grafikkarte: Nvidia RTX 5050 (115 W)
  • Display: 17-Zoll-IPS mit einer Auflösung von 1920 x 1080 Pixel bei 144 Hertz
  • Arbeitsspeicher: 16-GB-DDR5
  • SSD: 1x 1-TB-M.2
  • Betriebssystem: nicht vorhanden
  • Akku: 53 Wh

Acer Nitro V16

Auch optisch ist das Acer Nitro V16 ein typischer Entry-Level-Gamer. (Quelle: Acer) Auch optisch ist das Acer Nitro V16 ein typischer Entry-Level-Gamer. (Quelle: Acer)

Auch mit dem Nitro V16 von Acer könnt ihr das ein oder andere Spielchen wagen. Als Grafikkarte kommt die bewährte RTX 4060 zum Einsatz, die der Hersteller allerdings nur mit 85 Watt statt der maximal möglichen 115 Watt betreibt.

Das bedeutet in der Praxis, dass die 4060 im Nitro V16 etwas langsamer arbeitet als die gleiche Grafikkarte, die mit der vollen TGP arbeitet. Für viele Spiele reicht die Leistung in FHD und unter Umständen mit reduzierten Details dennoch aus. 

Der AMD Ryzen 5 8645HS Prozessor ist ebenfalls nicht mehr der Jüngste auf dem Markt, seine 6 Kerne sorgen aber trotzdem noch für eine ausreichende Leistung. Sehr sparsam war Acer dagegen bei der SSD: mit lediglich 512 GB dürfte bei den meisten Anwendern schnell der Wunsch nach mehr aufkommen. Ein Austausch ist aber glücklicherweise problemlos möglich. 

Der Arbeitsspeicher ist mit 16 GB praxistauglich dimensioniert, eine Aufrüstung lässt sich bei Bedarf aber ebenfalls leicht realisieren. Beim Display verbaut der Hersteller beim Nitro V16 ein 16-Zoll-IPS-Display, das mit einer maximalen Bildwiederholfrequenz von 165 Hertz aufwarten kann. In diesem Preissegment nicht üblich ist die gute Farbraumabdeckung von 100 Prozent sRGB. Bezüglich der maximalen Helligkeit des Bildschirms gibt es keine Angaben, erwartet hier also nicht zu viel. 

  • CPU: AMD Ryzen 5 8645HS mit 6 Kernen und max. 5,0 GHz
  • Grafikkarte: Nvidia RTX 4060 (85 W)
  • Display: 16-Zoll-IPS mit einer Auflösung von 1920 x 1200 Pixel bei 165 Hertz
  • Arbeitsspeicher: 16-GB-DDR5
  • SSD: 1x 512-GB-M.2
  • Betriebssystem: Windows 11 Home
  • Akku: 57 Wh

ASUS VivoBook S 14 OLED

Ein besseres Display als beim VivoBook S14 werdet ihr für unter 1.000 Euro lange suchen müssen. (Quelle: Asus) Ein besseres Display als beim VivoBook S14 werdet ihr für unter 1.000 Euro lange suchen müssen. (Quelle: Asus)

Wenn ihr einen mobilen Begleiter für unter 1.000 Euro sucht und Gaming nicht ganz oben auf eurer Anforderungsliste steht, ist das Asus VivoBook S14 einen Blick wert. Das Gerät besitzt ein tolles 14-Zoll-OLED-Display, das sich mit einer maximalen Helligkeit von  550cd/​m² sogar für den Einsatz im Außenbereich eignet. 

Bei der Intel Core Ultra 7 256V CPU handelt es sich um ein Modell mit besonders geringer Leistungsaufnahme (max. 37 Watt im Turbo), für ein kompaktes Notebook, das besonders mobil sein soll, ist das eine gute Wahl. Eine dedizierte Grafikkarte gibt es nicht, ihr müsst also mit der im Prozessor integrierten iGPU vorliebnehmen. 

Ansonsten werden noch 16-GB-RAM (nicht austauschbar) und eine 1-TB-SSD geboten, das sollte für die meisten Anwendungsfälle ausreichend sein. Sehr schön: Asus verbaut im VivoBook S14 mit WiFi 7 bereits den aktuellsten WLAN-Standard. Für eine sichere Authentifizierung des Nutzers ist sogar noch eine IR-Kamera eingebaut. Für 999 Euro bekommt ihr hier sehr viel Notebook für einen angemessenen Preis.

  • CPU: Intel Core Ultra 7 256V mit 8 Kernen und max. 4,8 GHz
  • Grafikkarte: Intel Arc 140V iGPU
  • Display: 14-Zoll-OLED mit einer Auflösung von 1920 x 1200 Pixel bei 60 Hertz
  • Arbeitsspeicher: 16-GB-LPDDR5X-8533 (verlötet)
  • SSD: 1x 1-TB-M.2
  • Betriebssystem: Windows 11 Home
  • Akku: 75 Wh

Microsoft Surface Laptop 13"

Der Surface Laptop von Microsoft gefällt durch sein edles Design und eine hervorragende Verarbeitung. (Quelle: Microsoft) Der Surface Laptop von Microsoft gefällt durch sein edles Design und eine hervorragende Verarbeitung. (Quelle: Microsoft)

Ein gutes Gerät für Schüler, Studenten, Azubis und alle, die gerne auch Eingaben per Stift auf dem Display tätigen, ist der Microsoft Surface Laptop. Den bekommt ihr in der Basisversion mit 256-GB-Speicher und 16-GB-RAM schon für 879 Euro. Neben der sehr hochwertigen Verarbeitung bekommt ihr für euer Geld einen guten 13-Zoll-Touchscreen, der mit maximal 400 cd/​m² auch noch ausreichend hell wird. 

Zu beachten ist bei diesem Laptop, dass ein ARM-Prozessor genutzt wird, also quasi das, was sich auch in eurem Smartphone oder Tablet befindet, nur in einer etwas leistungsstärkeren Version. Eine ARM-CPU hat den Vorteil, dass sie sehr energieeffizient ist, was sich natürlich auch positiv auf die Akkulaufzeit auswirkt. Microsoft spricht bei diesem Gerät von bis 23 Stunden. Erfahrungsgemäß wird dieser Wert aber nur unter optimalen Bedingungen im Labor erreicht, dennoch dürfte die Laufzeit überdurchschnittlich gut ausfallen.

Als Betriebssystem wird kein normales Windows 11, sondern Windows on ARM eingesetzt. Das unterscheidet sich optisch zwar nicht groß von der normalen Version, allerdings laufen normale x86-Programme nicht nativ, sondern müssen emuliert werden. Das bedeutet, dass sie quasi übersetzt werden müssen, damit sie auch auf einem System mit ARM-Hardware funktionieren.

Das funktioniert mittlerweile zwar ganz gut, rechnet aber damit, dass auch mal zu Leistungseinbrüchen oder Inkompatibilitäten kommen könnte. Wenn ihr aber keine exotische Software verwendet, müssten die gebräuchlichsten Anwendungen mittlerweile aber ohne größere Probleme laufen. 

  • CPU: Qualcomm Snapdragon X Plus - X1P-42-100 mit 8 Kernen und max. 3,4 GHz
  • Grafikkarte: Qualcomm Adreno X1-45
  • Display: 13-Zoll-IPS-Touchscreen mit einer Auflösung von 1920 x 1280 Pixel bei 60 Hertz
  • Arbeitsspeicher: 16-GB-LPDDR5X (verlötet)
  • SSD: 256-GB-UFS
  • Betriebssystem: Windows on ARM
  • Akku: 50 Wh
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