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Seite 3: 7 Geheimnisse aus The Witcher 3, die ihr wahrscheinlich noch nicht kanntet

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#6 - Shani sucht Gentleman

Shani sucht eine Hochzeitsbegleitun. Geralt ist nicht ihre erste Wahl. Shani sucht eine Hochzeitsbegleitun. Geralt ist nicht ihre erste Wahl.

Das Geheimnis: Im DLC Hearts of Stone trefft ihr wieder auf die Shani. Während der Quest »Die Sause des toten Mannes« bittet sie Geralt, sie zu einer Hochzeit zu begleiten. Was viele aber nicht wissen: Findet und lest ihr vorher eine bestimmte Notiz am Anschlagbrett der Taverne »Sieben Katzen« in der Nähe, könnt ihr Shani darauf ansprechen und einen einzigartigen, lustigen Dialog freischalten.

So findet ihr es: Ihr müsst zur Taverne »Sieben Katzen« südöstlich von Novigrad gehen und dort das Anschlagbrett untersuchen. Dort findet ihr eine Notiz mit dem Titel »Suche Kavalier als Begleitung zur Hochzeit eines Freundes«. Diese Notiz müsst ihr mitnehmen oder zumindest gelesen haben, bevor ihr Shani im Rahmen der Hearts of Stone-Quest trefft und sie Geralt persönlich zur Hochzeit einlädt. Wenn ihr sie dann, nachdem sie die Einladung ausgesprochen hat, auf die Notiz ansprecht, startet der versteckte Dialog.

Warum es besonders ist: Shani leugnet zwar, die Notiz geschrieben zu haben, aber ihre leicht verlegene Reaktion verrät sie. Es ist eine charmante Kleinigkeit, die Shanis Charakter menschlicher macht, und ein Beispiel für die Detailliebe, mit der CD Projekt den Erkundungsdrang der Spieler belohnt.

#7 - Das Festmahl der Muhmen

Die Muhmen füttern die Dorfbewohner offenbar mit deren eigenen Kindern. (Screenshot: beastieguides.de) Die Muhmen füttern die Dorfbewohner offenbar mit deren eigenen Kindern. (Screenshot: beastieguides.de)

Das Geheimnis: Die Geschichte um den Blutigen Baron und die Muhmen vom Buckelsumpf ist eine der dunkelsten in The Witcher 3. Aber selbst erfahrene Spieler übersehen oft, wie schlimm das Schicksal der Kinder wirklich ist, die den Muhmen überlassen werden.

Der mit Süßigkeiten gepflasterte Weg, der Kinder zu den Muhmen lockt, ist schon grausam genug. Aber es gibt starke Hinweise, die auf eine noch finsterere Wahrheit deuten: Die Dorfbewohner von Moorbach, die mit den Muhmen zusammenarbeiten, essen möglicherweise unwissentlich die Überreste ihrer eigenen Kinder.

So findet ihr es: Dieses tiefschwarze Detail der Spielgeschichte erschließt sich nicht durch eine einzelne Quest oder Notiz. Es entsteht, wenn ihr verschiedene Hinweise zusammensetzt: Gespräche mit dem Dorfältesten von Moorbach, die Beschreibung des »Pfads der Leckereien«, das Wissen über die Muhmen und ihre Rituale (zum Beispiel, dass sie Körperteile wie Ohren als Opfer annehmen) und Beobachtungen während der Quest »Der kahle Berg«.

Video starten 12:59 The Witcher 3: Familienangelegenheiten / Der blutige Baron - So entstand die Quest, die alle schockierte

Warum es besonders ist: Die Dorfbewohner von Moorbach opfern den Muhmen Kinder und bekommen dafür Schutz oder Wohlstand. Der »Pfad der Leckereien« ist der Weg, auf dem diese Kinder ins Verderben geschickt werden. Eine wichtige Fan-Deutung fügt ein weiteres Puzzlestück hinzu: Der Dorfälteste erwähnt (oder man kann es aus Gesprächen ableiten), dass die Muhmen den Dorfbewohnern einmal im Jahr einen riesigen Topf mit gekochtem Fleisch geben – ein Festmahl, das ihr auch während der Quest »Der kahle Berg« sehen könnt.

Die Schlussfolgerung liegt nahe: Die Dorfbewohner essen, ohne es zu wissen, die Überreste ihrer eigenen geopferten Kinder. Auch wenn das Spiel es nie direkt sagt, passt diese Deutung perfekt zur abgrundtiefen Bosheit der Muhmen, zur Verzweiflung der Menschen in Velen und zur allgemeinen Gruselstimmung im Buckelsumpf.

The Witcher 3 schafft es eben auch nach zehn Jahren noch, seine Spieler zu verstören.

3 von 3


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