In die Welt von The Witcher 3 zurückzukehren, ist wie nach einem langen Arbeitstag unter eine warme Kuscheldecke zu schlüpfen und sich auf dem Sofa langzumachen. Jedenfalls vorausgesetzt, die Decke ist aus den Haarzöpfen im Sumpf verschwundener Waisenkinder gewebt und das Sofa aus den Hüftknochen verzerrter Monster konstruiert!
Und doch haben selbst erfahrene Hexer zehn Jahre nach Release möglicherweise nicht alle obskuren Details und schrägen Geheimnisse von The Witcher 3 gesehen. Selbst heute noch enthüllt Entwickler CD Projekt immer neue Secrets:
Auch wir bei GameStar haben wir schon mehrfach über die Geheimnisse von The Witcher 3 berichtet - und doch gibt es immer noch mehr zu sehen in Geralts Open-World-Rollenspiel. Hier sind einige für viele unbekannte Fakten - schreibt uns in den Kommentaren, ob ihr sie schon kanntet und was euer Lieblings-Secret ist!
#1 - Entwickler-Entschuldigung in Kaer Morhen
Das Geheimnis: Hoch oben auf dem zerstörten Signalturm südlich von Kaer Morhen liegt ein Skelett. Daneben findet ihr nicht nur ein einzigartiges Silberschwert namens »Pang of Conscience« (Gewissensbiss), sondern auch einen sehr ungewöhnlichen Brief. Es ist eine direkte Entschuldigung der Entwickler an euch Spieler.
So findet ihr es: Reist zum Schnellreisepunkt »Zerstörter Wachturm« in Kaer Morhen. Klettert den Turm ganz nach oben. Dort liegt das Skelett mit dem Schwert und dem Brief.
Warum es besonders ist: Der Brief, unterschrieben mit »C. de P.R.« (ganz klar CD Projekt Red), ist ein witziges Eingeständnis eines Fehlers. Der Text sagt sinngemäß:
»... wir alle machen Fehler, denn irren ist menschlich. Der Schlüssel ist, aus seinen Fehlern zu lernen. Wenn etwas kaputtgeht, muss es repariert werden. Und wenn unsere Fehler jemand anderem schaden, muss die verletzte Partei für ihre strapazierten Nerven und verlorene Zeit entschädigt werden. Wir entschuldigen uns daher und bitten um Vergebung. Böses ist nicht, was wir tun! - C. de P.R."
Dieses charmante Easter Egg war die Antwort der Entwickler auf einen ärgerlichen Bug. Der Fehler verhinderte lange, dass Spieler bestimmte Baupläne der Wolfschulenausrüstung in Kaer Morhen finden konnten. Als Entschädigung platzierten sie dieses Schwert und den Brief für euch.
Lustigerweise führte das Schwert selbst zu einem weiteren Glitch: Eine Zeit lang konntet ihr das Schwert unendlich oft einsammeln, indem ihr nach dem Aufheben speichert und neu ladet. Das machte es zu einer beliebten (wenn auch unbeabsichtigten) Geldquelle.
#2 Versteckte Lore in der Teufelsgrube
Das Geheimnis: Die Teufelsgrube in Velen war schon immer ein unheimlicher Ort. Mit dem neuesten Update kam zwar eine neue Geschichte über einen Hexer und die Rüstung der Wolfsschule hinzu. Aber es gab dort schon immer eine noch düsterere Vergangenheit. Ihr konntet sie allerdings nur mit Keira Metz' magischer Lampe entdecken. Diese Lampe bekommt ihr während der Hauptquest »Wanderung im Dunkeln«. Sie zeigt euch Geister aus der Vergangenheit.
So findet ihr es: Habt ihr die Lampe, könnt ihr die tieferen Bereiche der Teufelsgrube erkunden. Am besten klappt das in älteren Spielversionen oder wenn ihr die Next-Gen-Quest links liegen lasst. Besonders in einem Bereich mit einem Folterstuhl, umgeben von Hammer und Nägeln, zeigt euch die Lampe gespenstische Visionen, wenn ihr sie benutzt.
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Minimap-Drama & geheime Mods: Die Witcher 3-Storys, die ihr verpasst habt | mit CD Projekt
Warum es besonders ist: Die Lampe enthüllt schreckliche Szenen: Ihr seht geisterhafte, an Holz genagelte Pestopfer, die zu aggressiven Untoten werden. Eine gefundene Notiz erklärt euch: Die Gefolterten waren Anführer eines Aufstands gegen die Kirche und die schlimmen Bedingungen der Pestkranken.
Ein Priester namens Vater Edgar war für die Gräueltaten verantwortlich. Sie waren seine »Lösung«, um den Aufstand zu beenden, bevor die Grube samt den Opfern versiegelt wurde. Die Pestmaid-Quest wurde später aus dem Spiel genommen, die Teufelsgrube birgt aber immer noch Hinweise darauf - wenn ihr wisst, wonach ihr suchen müsst.

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