Fazit der Redaktion
Philipp Elsner
@trusty-roots.bsky.social
Ich bin echt froh, dass es Shooter wie Alien Deathstorm heute noch geben darf. Während sich die ganz großen Namen im Genre weiterhin um die zweifelhafte Ehre des weltgrößten Live-Service-Erfolgs kloppen (und dabei oft lediglich zigfach Fortnite oder Overwatch kopieren), liefern mittelgroße AA-Studios wie Rebellion noch liebevoll gemachte Singleplayer-Erlebnisse ab.
Und ja, natürlich backt so ein Entwickler vergleichsweise kleine Brötchen: Es gibt hier keine Open World, die ich 900 Stunden lang erkunden kann, und nicht jeden Monat ein Content Update mit 10 neuen Waffen und Maps. Inspiriert von Titeln wie Metro, Resident Evil, Prey (und natürlich dem altehrwürdigen AvP), will Alien Deathstorm ein in sich geschlossener Horror-Shooter mit starken Sci-Fi-Vibes und dichter Stimmung sein, den ich allein oder mit Kumpels durchspielen kann – nicht mehr und nicht weniger.
Und ich für meinen Teil muss sagen: Auf sowas freue ich mich inzwischen mehr, als auf die x-te Season in CoD oder noch ein Battle Royale mit Heldenfähigkeiten. Jetzt müsste ihnen nur noch jemand die echte Aliens-Lizenz zurückgeben, damit ich wieder als gnadenloser Yautja mit gezückter Klinge ... ach, entschuldigt. Ich habe nur kurz geträumt.
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