Im Rahmen unserer FYNG Show auf der gamescom 2026 hat Entwickler Rebellion erstmals ausführliches Gameplay aus Alien Deathstorm gezeigt und spannende neue Details verraten.
Wir wissen jetzt zum Beispiel, dass der Ego-Shooter im Frühjahr 2027 auf PC via Steam, PS5 und Xbox Series-Konsolen sowie im Game Pass erscheint.
Außerdem wissen wir, dass Alien Deathstorm neben wunderbar brachialen Sci-Fi-Schießereien gegen unberechenbare Monster auch noch fünf andere gute Gründe liefert, warum man das Spiel unbedingt im Auge behalten sollte!
Übrigens: Wer auf der gamescom unterwegs ist, kann eine erste Demo sogar selbst ausprobieren (Xbox-Stand in Halle 7).
Aber erstmal das Wichtigste vorab! Hier ist das neueste Gameplay aus Alien Deathstorm direkt und ungeschnitten von der FYNG-Bühne:
5:00
5 Minuten mit Alien Deathstorm: Der neue düstere Story-Shooter in voller 4K-Grafikpracht direkt von der FYNG Show
Grund 1: Die Atmosphäre
In Alien Deathstorm erreichen wir als Ersthelfer eine verwüstete Weltraum-Kolonie, zu der die Verbindung nach einem Notrufsignal vollständig abgerissen ist.
Erstmal angekommen entbrennt ein erbitterter Überlebenskampf gegen die Elemente (ein katastrophaler Sturm wütet) und fiese Aliens (die Siedler haben offenbar die lokale Fauna gestört). Es ist also recht offensichtlich, woher Alien Deathstorm seinen Namen hat.
Obwohl sich das Spiel in erster Linie als Shooter versteht, wollen die Entwickler ein permanentes Gefühl der Bedrohung erschaffen. Andy Gray, der Kommunikationschef von Rebellion, beschreibt es so:
Die Gefahr lauert oft hinter dir oder kommt in unerwarteten Momenten. Wenn du ein metallisches Scheppern über dir hörst, könnte das der Wind gewesen sein – oder etwas klettert auf dem Dach herum! Wir wollen es unvorhersehbar machen. Es wird fiese Jump Scares geben.
Bewusst platzierte Elemente aus dem Survival-Horror-Genre sollen Alien Deathstorm sehr viel stimmungsvoller machen, als eine reine Ballerbude. Die Kulisse passt hier wie die Faust aufs Auge: Geisterhaft beleuchtete Labors und verwüstete Reaktorräume vermitteln das Gefühl, als wäre man mitten in einem Alien-Film gelandet.
Auch der Sound spielt eine große Rolle: Überall erklingt metallisches Rumpeln und Ächzen, längst vergessene Alarmsysteme dröhnen endlos vor sich hin und beim Scharren von Klauen über die Flure der Station macht sich sofort Anspannung breit. Shotgun hin, Flammenwerfer her: Alien Deathstorm ist gruselig!
Grund 2: Die Erkundung
Alien Deathstorm ist weder ein streng linearer Level-Schlauch, noch erschlägt es uns mit einer riesigen Open World voller Icons, die wir abklappern müssen. Stattdessen ist der Horror-Shooter in mehrere kleinere aber frei erkundbare Sandbox-Bereiche eingeteilt, die sich im Verlauf der Story aneinander reihen.
Die Entwickler setzen auf ein hauseigenes Rezept: »Wie schon bei uns Sniper-Elite-Spielen, schicken wir die Spieler nicht auf einen vorgegeben Pfad. Man kann umherstreifen, Nebenaufgaben erledigen, über neue Waffen, Upgrades und Lore-Hintergründe stolpern«, erklärt Andy Gray. Nur wer jeden Winkel der klaustrophobischen Kolonie gründlich erforscht, findet wirklich jedes Geheimnis und jeden Schatz (aber auch jedes grausige Monster).
Hier bemerkt man klare Einflüsse aus Spielen wie Prey, Resident Evil oder auch Alien Isolation. Die Entwickler fassen es so zusammen: »Die Station ist voll mit Problemen, Lösungen und Mysterien – und liefert die Werkzeuge, die ihr dazu braucht.« Keinen Bock auf all das? Dann einfach stur der Hauptquest hinterher. Geht auch.
Wer sich aber die Zeit nimmt, stöbert zum Beispiel zusätzliche Story-Häppchen, wertvolle Munition oder Verbesserungen für das Waffenarsenal auf. Blaupausen für neue Bauteile können überall versteckt sein und wer sie findet, kann sich an einem 3D-Drucker zum Beispiel größere Magazine, ein Zielvisier oder andere Aufsätze herstellen.
Grund 3: Der Sturm
»Der Sturm ist fast wie ein eigener Charakter in Alien Deathstorm«, erklärt Andy Gray von Rebellion. »Er hat richtigen Einfluss aufs Gameplay – er verändert Sichtverhältnisse und den Sound, wirft dir Trümmerteile um die Ohren und zwingt dich Schutz zu suchen. Dann bist du aber in Innenräumen, wo halt auch die Monster sind!«
Die ersten Spielszenen zeigen, wie viel Dynamik und Stimmung das Wetter entfesseln kann: Regen peitscht gegen den Helm der Spielfigur (per Tastendruck wischt er das Visier sauber wie in Metro Exodus), Gebäude stürzen teilweise ein, Blitzeinschläge legen Geräte lahm. Wer draußen entgegen der Windrichtung läuft, spürt sogar den physischen Widerstand und kommt nicht so schnell voran.
Der namensgebende Sturm könnte also viel mehr sein, als nur eine atmosphärische Kulisse für Alien-Ballereien, sondern eine spannende taktische Herausforderung darstellen.
Grund 4: Der Koop
Alien Deathstorm ist in erster Linie auf Singleplayer und Story ausgelegt, bietet aber auch Koop für zwei bis vier Spieler. Und eines steht fest: Shooter werden zusammen mit Freunden meistens einfach nur besser! Fragt jeden Fan von Space Marine 2. Oder Borderlands. Oder Halo.
Die gesamte Kampagne kann zu zweit bestritten werden, alternativ soll es auch noch einen Horde-Modus geben, in dem man zusammen Wellen von Aliens abwehrt. Mit genaueren Details hält sich Rebellion aktuell noch bedeckt, aber es ist eine feine zusätzliche Option, die den Wiederspielwert definitiv steigert.
Grund 5: Das Studio
Rebellion ist alles andere als ein unbeschriebenes Blatt. Das traditionsreiche Studio aus Oxford ist seit 1993 im Business und hat mit der Sniper-Elite-Reihe, Atomfall oder Zombie Army immer wieder bewiesen, dass sie ihr Handwerk beherrschen.
Besonders zu erwähnen wäre in diesem Zusammenhang ihr Shooter-Welterfolg Alien vs. Predator und dessen Reboot von 2010. Heute gilt Alien vs. Predator als absoluter Kult – und an den will Alien Deathstorm teilweise anknüpfen (wenn auch ohne die Markenrechte von damals).
»In gewisser Weise wollen wir auf diesem Erbe aufbauen – auf der düsteren Stimmung, dem Mix aus Horror und Action und einem erbitterten Sci-Fi-Überlebenskampf«, so die Macher. Selbst in die Haut eines Monsters schlüpfen wir aber diesmal nicht.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Dein Kommentar wurde nicht gespeichert. Dies kann folgende Ursachen haben:
1. Der Kommentar ist länger als 4000 Zeichen.
2. Du hast versucht, einen Kommentar innerhalb der 10-Sekunden-Schreibsperre zu senden.
3. Dein Kommentar wurde als Spam identifiziert. Bitte beachte unsere Richtlinien zum Erstellen von Kommentaren.
4. Du verfügst nicht über die nötigen Schreibrechte bzw. wurdest gebannt.
Bei Fragen oder Problemen nutze bitte das Kontakt-Formular.
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten.
Nur angemeldete Plus-Mitglieder können Plus-Inhalte kommentieren und bewerten.