AMD arbeitet schon an Zen 5 - Erste 7nm-Prozessoren im zweiten Halbjahr

AMD erhöht den Druck auf Intel weiter und hat bestätigt, dass die ersten 7-Nanometer-Prozessoren schon im 2. Halbjahr 2018 als Samples ausgeliefert werden sollen.

von Georg Wieselsberger,
15.06.2018 09:24 Uhr

AMD arbeitet schon an Zen 3, Zen 4 und sogar Zen 5.AMD arbeitet schon an Zen 3, Zen 4 und sogar Zen 5.

AMD hat in den letzten Wochen neue Ryzen-Prozessoren wie den Ryzen 7 2700X auf den Martk gebracht und neue Ryzen-Threadripper-CPUs mit bis zu 32 Kernen für das 3. Quartal 2018 angekündigt.

Schon zuvor hatte AMD bekanntgegeben, dass die Arbeiten an der Prozessor-Architektur Zen 2 gut verlaufen würden und auch die Vega-GPU in 7-Nanometern bereits existiere, die in Kürze zumindest auf professionellen Beschleuniger-Grafikkarten verbaut werden soll.

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Erste 7nm-Epyc-CPUs an Kunden noch im 2.Halbjahr

Wie Kyle Bennett von HardOCP nun meldet, ist AMD aber auch in anderen Bereichen gut im Zeitplan. AMD habe in Person von Forrest Norrod, dem General Manger des Geschäftskunden- und Embedded-Bereichs, bestätigt, dass die ersten Server-Prozessoren der Epyc-Serie in 7-Nanometern und Zen-2-Architektur noch im zweiten Halbjahr als Samples ausgeliefert werden sollen.

Außerdem habe der AMD-Manager erklärt, dass die Arbeiten an den Nachfolge-Architekturen Zen 3, Zen 4 und Zen 5 bereits laufen und jeweils »mehr Leistung und neue Features« mit sich bringen werden.

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7nm, mehr Kerne, gleicher Sockel

Die ersten Versionen der Epyc-Prozessoren auf Zen-2-Basis mit 7-Nanometer-Strukturen sähen sehr gut aus und sollen im Jahr 2019 veröffentlicht werden. Trotz der neuen Architektur und mehr Kernen werden auch die neuen Epyc-Prozessoren keinen neuen Sockel benötigen.

»Wir sind im Zeitplan mit 7nm und wir liefern«, so Norrod.

Der Server-Markt ist ein finanziell sehr lukratives Geschäftsfeld, in dem AMD vor Zen kaum noch eine Rolle spielte, Intel hatte 99 Prozent des Marktes. Inzwischen hat aber selbst der Erzkonkurrent so viel Respekt vor den neuen AMD-Prozessoren, dass Intel-CEO Brian Krzanich nur noch das Ziel hat, den AMD-Anteil bei Servern nicht über 20 Prozent anwachsen zu lassen.

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