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Seite 2: AMD FreeSync - FreeSync gegen G-Sync

Systemanforderungen für FreeSync und G-Sync

FreeSync-Grafikkarten : Um FreeSync nutzen zu können, ist mindestens eine Grafikkarte mit Graphics Core Next-Version 1.1 Pflicht, G-Sync wird dagegen von allen Modellen ab der GTX 650 Ti unterstützt. FreeSync-Grafikkarten
Um FreeSync nutzen zu können, ist mindestens eine Grafikkarte mit Graphics Core Next-Version 1.1 Pflicht, G-Sync wird dagegen von allen Modellen ab der GTX 650 Ti unterstützt.

Grundsätzlich gelten für FreeSync sehr ähnliche Voraussetzungen wie für G-Sync. Sie benötigen einen Monitor und eine Grafikkarte, die die Technologie unterstützen, außerdem muss der Grafikkartentreiber mit FreeSync umgehen können.

Was die Grafikkarten angeht hat Nvidia momentan die Nase klar vorne. Während G-Sync mit allen Geforce-Modellen ab der GTX 650 Ti funktioniert, läuft FreeSync nur auf Karten, die mindestens Version 1.1 von AMDs Graphics Core Next (GCN)-Architektur unterstützen. Das sind gegenwärtig die Modelle R9 295X2, R9 290(X), R9 285, R7 260(X), Radeon HD 7790 sowie einige in APUs integrierte Grafikchips. In der Telefonkonferenz zum FreeSync-Release hat AMD nur davon gesprochen, dass zukünftige Modelle wie die bald erscheinende R9 390X die Technologie ebenfalls unterstützen werden – davon, dass später auch ältere Grafikkarten FreeSync-fähig sein werden, war dagegen nicht die Rede.

Monitore gibt es für beide Technologien aktuell noch sehr wenige. Im Falle von G-Sync sind momentan etwa acht Modelle ab etwa 400 Euro lieferbar, bei FreeSync sind es nur zwei, wobei der günstigste Monitor für 500 Euro zu haben ist (Acer Predator XG270HU im Preisvergleich). Eine Liste von AMD zu unterstützten FreeSync-Monitoren enthält gegenwärtig sechs weitere Monitore, die aktuell aber noch nicht lieferbar sind. Da FreeSync kein AMD-Modul voraussetzt und keine Lizenzgebühren anfallen, sollten FreeSync-Monitore auf lange Sicht spürbar günstiger als ähnlich ausgestattete TFTs mit G-Sync sein, noch zahlen sie aber für beide Technologien deutlich mehr als für herkömmliche Monitore.

Ein Haken reicht im passenden AMD-Treiber und schon ist FreeSync aktiviert. Voraussetzung ist allerdings auch ein entsprechender Monitor, der per DisplayPort mit dem PC verbunden sein muss. Ein Haken reicht im passenden AMD-Treiber und schon ist FreeSync aktiviert. Voraussetzung ist allerdings auch ein entsprechender Monitor, der per DisplayPort mit dem PC verbunden sein muss.

Um FreeSync testen zu können, hat AMD uns den Catalyst Beta-Treiber in der Version 15.3.1 zur Verfügung gestellt, eine offizielle Version sollte jetzt schon zum Download auf der AMD-Seite zur Verfügung stehen. Die Aktivierung von FreeSync geht dabei ähnlich wie im Falle von G-Sync denkbar einfach vonstatten: Einfach im Treiber unter dem Punkt »Meine digitalen Flachbildschirme« und »Eigenschaften (digitaler Flachbildschirm)« ganz unten einen Haken im FreeSync-Kästchen setzen – fertig.

Damit das möglich ist, muss der Monitor allerdings genau wie bei G-Sync per DisplayPort mit der Grafikkarte verbunden werden, HDMI und DVI verstehen sich nicht auf die Technologie. Ist der Monitor FreeSync-fähig, meldet sich der Treiber automatisch und fragt, ob FreeSync eingerichtet werden soll. Testweise haben wir auch verschiedene ältere und aktuelle Monitore inklusive G-Sync-Modellen per DisplayPort mit unserem FreeSync-Testrechner verbunden, erwartungsgemäß bleibt die besagte Meldung dann allerdings mangels passender Unterstützung aus und der FreeSync-Bereich verschwindet im Treiber.

Unser Testverfahren

Um einschätzen zu können, wie FreeSync sich im Vergleich mit G-Sync schlägt, haben wir beide Verfahren an möglichst vergleichbar leistungsstarken PCs in mehreren Spielen gegeneinander antreten lassen. Die technischen Daten der Testsysteme finden Sie in der folgenden Tabelle, bei den Monitoren handelt es sich jeweils um 27-Zoll-TFTs mit TN-Panel und einer nativen Auflösung von 2560x1440 sowie einer maximalen Bildwiederholrate von 144 Hertz.

Zu den getesteten Spielen gehören Anno 2070, Batman: Arkham Origins, Battlefield 4, Counter-Strike: Global Offensive, Far Cry 4, League of Legends und Total War: Rome 2. Damit sind nicht nur verschiedene Genres, sondern auch unterschiedliche fps-Bereiche abgedeckt, da die Spiele jeweils unterschiedliche Anforderungen an die Hardware stellen. Dadurch können wir sowohl einschätzen, wie die Auswirkungen von FreeSync und G-Sync in niedrigen fps-Bereichen von 30 bis 40 Bildern pro Sekunde sind, als auch in sehr hohen fps-Bereichen von 80 bis über 300 fps.

FreeSync-Testsystem

G-Sync-Testsystem

Monitor

Benq XL2730Z

FreeSync/G-Sync-Bereich

40-144 Hertz

30-144 Hertz

Grafikkarten

Prozessor

Mainboard

Gigabyte GA-Z97-HD3

ASrock Fatal1ty Z97 Killer

Arbeitsspeicher

8,0 GByte DDR3-1600

8,0 GByte DDR3-1600

SSD

Crucial MX 100

Sandisk Extreme II

Betriebssystem

Windows 8.1 (64 Bit)

Windows 8.1 (64 Bit)

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