AMD Radeon RX Vega - Apple verrät Existenz von zwei GPUs

Apple hat auf der WWDC den neuen iMac Pro angekündigt, der auf AMDs Vega-Grafikkarten setzt. In den Spezifikationen wird die Existenz von zwei GPUs bestätigt.

von Georg Wieselsberger,
06.06.2017 11:24 Uhr

Der iMac Pro von Apple setzt auf AMDs Vega-Grafikkarten.Der iMac Pro von Apple setzt auf AMDs Vega-Grafikkarten.

Der neue iMac Pro von Apple wird zwar erst ab Dezember 2017 erhältlich sein, doch die Spezifikationen hat Apple schon jetzt auf seiner Webseite veröffentlicht. Für die Grafik werden Vega-Grafikchips von AMD zuständig sein und Apple verrät schon jetzt, dass es hier zwei unterschiedliche GPUs geben wird. Der iMac Pro kann entweder mit einer Radeon Pro Vega 56 mit 8 GByte HBM2 oder mit einer Radeon Pro Vega 64 mit 16 GByte HBM2 ausgestattet werden.

56 oder 64 Compute Units

Die Zahlen 56 und 64 könnten für die Anzahl der »Compute Units« (CU) stehen, denn der komplette Vega-Grafikchip bietet exakt 64 Compute Units und damit 4.096 Shader-Einheiten. Bei 56 CU hätte der kleinere Grafikchip also 3.584 Shader-Einheiten. AMD würde in diesem Fall genauso vorgehen wie bei der Radeon-Fury-Serie. Auch wenn es sich bei der Radeon Pro Vega um eine Grafikkarte für professionelle Zwecke handelt, dürfte AMD auch bei den Gaming-Versionen ähnlich vorgehen. Zunächst wird AMD aber die Radeon Vega Frontier Edition ab 27. Juni 2017 ausliefern.

Radeon RX Vega zur SIGGRAPH

Rund einen Monat später, zur SIGGRAPH 2017, sollen dann die für Spieler gedachte Radeon RX Vega folgen. Die Grafikmesse in Los Angeles startet am 30. Juli 2017 und dauert bis zum 3. August. AMDs Grafikchef Raja Koduri hatte versprochen, dass zumindest »einige« der Gaming-Modelle schneller sein werden als die Frontier Edition. Auch das deutet darauf hin, dass AMD die Radeon RX Vega in verschiedenen Versionen in den Handel bringen wird. Sicher scheint bislang auch, dass es zunächst nur Modelle im Referenz-Design von AMD geben wird und die Partner unter den Grafikkarten-Hersteller erst etwas später eigene Custom-Versionen präsentieren werden.

Quelle: Apple


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