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Angespielt - Escape from Paradise City

von Andrej Plancak,
08.07.2007 14:42 Uhr

Eine Seuche ist ausgebrochen. Ihr Ursprung: irgendwo mitten in Paradise City. Da das Städtchen ein heißes Pflaster ist, traut sich die Polizei nicht hinein und beauftragt drei unfreiwillige Undercover-Agenten mit den Ermittlungen. Den Ex-Gangster Nicholas Porter, die Bandenführerin Angel Vargas und den korrupten FBI-Spitzel Boris Chekov.

Der Strategie-Rollenspiel-Mix Escape from Paradise City steuert sich einerseits wie ein Strategie-, andererseits wie ein klassisches Online-Rollenspiel, je nachdem für welche Kameraperspektive sie sich entscheiden. In der übersichtlichen Strategieansicht können Sie frei über das Stadtviertel scrollen und lassen Ihren Protagonisten mit einem Rechtsklick laufen und zuschlagen. In der Schulterperspektive hingegen steuern Sie Ihren Gangster mit der Tastatur. Spezialfähigkeiten lösen Sie bequem per Ziffertasten aus.

Ihr Ziel beschränkt sich meist darauf, möglichst viel Einfluss auf den Straßen von Paradise City zu erlangen. Erst dann verkaufen Ihnen Waffenhändler ihre Ware, bringen Ihnen Hotels Geld ein und lassen sich Gefolgsleute in der Kneipe anheuern. Damit man Sie als Straßenkönig akzeptiert, müssen Sie den ortsansässigen Oberschurken verprügeln. Der gibt irgendwann klein bei und tritt das Stadtviertel an Sie ab.

Ist das geschafft, können Sie Bandenmitglieder anwerben, die von nun an in Ihren Straßen patrouillieren und aufpassen, dass niemand aus der Reihe tanzt. Für ein paar Dollars können Sie Ihren Wachhunden sogar Spezialfähigkeiten und Ausrüstung spendieren. Lässt sich ein Nachbarviertel zudem schwer knacken, dürfen Sie mit Ihren Helfern koordinierte Angriffe planen. So sollen wir in einer Mission ein stark verteidigtes Gebiet erobern. Alleine haben wir keine Chance. Also nehmen wir drei benachbarte Stadtviertel ein, werben dort ein paar Schläger an und schicken diese dann zu unseren unfreundlichen Nachbarn.

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