Stellt euch vor, ein Viertel der Menschen eures gewohnten alltäglichen Umfelds wäre mit einem Mal weg: Zum Beispiel der nette Typ an der Supermarktkasse oder die Dame vom Recyclinghof, die genau weiß, in welchen Container welches Müllstück gehört. Vielleicht auch die Raumpflegerin, die euch täglich mit einem Witz begrüßt, oder der Kurierfahrer, der euch immer grüßend zuwinkt, selbst wenn er kein Paket für euch dabei hat.
Kurz, gerade Leute im Dienstleistungsbereich wären plötzlich ersatzlos gestrichen. Dabei hat nicht etwa Thanos wie bei den Avengers einfach mit den Fingern geschnippt und die Menschheit ohne Gnade dezimiert. Klingt seltsam?
Doch genau das ist in der fiktiven Welt von Anno 117: Pax Romana passiert, und wer sich mit der Historie nicht auskennt, wird das Fehlen dieser Leute vielleicht nicht einmal bemerken. Wie inkonsequent das Entwickler-Team von Ubisoft Mainz dabei teils vorgeht, beleuchten wir nun etwas genauer.
Frei, freier, freigelassen
Wie in jedem Anno-Spiel konzentrieren wir uns in 117 darauf, Siedlungen zu Städten auszubauen und die Leute, die darin leben sollen, mit allen gewünschten Dingen wie Nahrung, Kleidung und Luxusgütern zu versorgen.
So gibt es bei den Römern vier Gesellschaftsstufen arbeitswilliges Volk: Die einfachsten Arbeiter sind Liberti (freigelassene Sklaven), darauf folgen Plebejer (normale römische Bürger), Equites (römischer Ritterstand) und schließlich Patrizier, die als reichste und anspruchsvollste Schicht sehr viele exklusive Bedürfnisse haben – so weit, so bekannt.
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