Der Release von Anno 117: Verheißung des Vulkans lief alles andere als sauber ab. Nicht nur kam es zu nervigen Bugs, einige Käufer der Gold-Edition von Anno 117 konnten trotz verfügbarem Jahrespass überhaupt nicht in den DLC zu Release reinspielen.
Und dann fanden die Fans auch noch heraus, dass die groß angekündigte neue Rieseninsel Cinis anders als vom Marketing behauptet in Wahrheit gar nicht die größte Anno-Insel überhaupt ist. All diese Probleme zwangen die Entwickler nun zu einer Stellungnahme - und zu einer Entschuldigung.
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Anno 117: Pax Romana – Die Verheißung des Vulkans hat einen Release-Termin und zeigt auch erstmals Gameplay
Das sagen die Entwickler
Auf der Anno-Union meldet sich das Team zu Wort und versucht, die stürmischen Wogen mit seinen Fans wieder zu glätten. Hier gestehen die Entwickler zuvorderst ein, dass es sich bei Cinis tatsächlich nicht um die größte Anno-Insel handelt. Die Vulkaninsel bietet in Wahrheit spürbar weniger Baufläche als die Rieseninsel Crown Falls aus Anno 1800.
Das wäre nicht schlimm, wenn im Vorfeld nicht mehrmals konkret etwas anderes behauptet worden wäre. Jetzt bestätigt das Team aber, dass Cini nicht 13 Prozent größer, sondern 7 Prozent kleiner als Crown Falls ist. Der Fehler kam laut Ubisoft zustande, da nicht die beiden bebaubaren Flächen verglichen wurden. Stattdessen wurde im Vorfeld die Gesamtgröße von Cinis mit den baubaren Feldern von Crown Falls verglichen.
Auch zum Zustand des DLCs zu Release gibt es ein paar Worte, selbst wenn die Entwickler hier nicht ins Detail gehen. Sie entschuldigen sich für die Probleme und sprechen davon, dass »die Qualität des Updates nicht ihren eigenen Erwartungen entsprach«.
Wie geht es weiter
Ubisoft versucht das alles wieder gut zu machen und verspricht Besserung bei zukünftigen Update- und DLC-Releases. Zur Besserung gehört, mittels Patch einige bestehende Probleme anzugehen. Der Patch 1.5.1.1 soll in der Woche vom 11. Mai erscheinen und visiert neben einigen weiteren Problemen noch folgende Bugs an:
- Amphitheater-Spiele lassen sich nicht starten
- Der Filter lässt sich im Handelsmenü nicht mehr anwenden
- Schiffsnamen ändern sich bei einem Provinzwechsel
- Schiffe werden bei Aktivierung des DLCs von ihren Handelsrouten entfernt
Vermutlich soll der Patch zudem korrigieren, dass es derzeit immer noch zu Abstürzen kommt, gerade in Verbindung mit älteren Spielständen.
Für die Zukunft verspricht Ubisoft eine Überprüfung ihrer Prozesse, wenn es darum geht, die Qualität von Updates und DLCs zu gewährleisten. Im besten Fall wiederholen sich derartige Probleme beim nächsten DLC, Das Hippodrom, nicht.
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