Apples iPadOS 16 kommt mit coolen Features - manche davon aber nur für die teuersten iPad-Modelle

Im Herbst dieses Jahres erscheint das neue Funktionsupdate für die Apple-Tablets. Viele der Neuerungen erreichen aber nur bestimmte iPads.

Update vom 17. Oktober 2022: In unserer aktuellen Meldung zum Release von iPadOS 16 respektive 16.1 verweisen wir auf diesen Beitrag in Bezug auf den Stage Manager. Ursprünglich sollte dieses Feature nur den iPad Pro-Modellen mit dem M1-Chip vorbehalten sein.

Aus den Beta-Releases geht allerdings hervor, dass der Stage Manager auch für die Pro-Modelle aus 2018 und 2020 veröffentlicht wird, mit einem Nachteil: Die Funktion lässt sich auf keinem externen Display in Zusammenspiel mit diesen Tablets verwenden.

Ursprüngliche Meldung vom 25.08.2022: Neben iOS 16 für iPhones arbeitet Apple auch fleißig an iPadOS 16, dem Betriebssystem für die hauseigenen Tablets. Seit Jahren verfolgt der Hersteller aus Cupertino das Ziel, aus den iPads einen alternativen und produktiven Begleiter zu machen. Mit der kommenden Version erhalten diverse Modelle weitere Features, die diesen Schritt weiter vorantreiben.

Allerdings kommen nicht alle Tablets in den umfänglichen Genuss von iPadOS 16. Viele Funktionen sind nur den teuersten Modellen vorbehalten, allen voran der Pro-Serie sowie den mobilen Computern mit dem M1-Chip. Wir haben alle Informationen für euch zusammengefasst.

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Beginnen wir mit einem Feature, von dem auch das iPad Air der fünften Generation profitieren wird.

Multitasking - Stage Manager

Der Stage Manager ist Apples Antwort auf Multitasking und wird nicht nur in den aktuellen Mac-Computern integriert. Auch die iPads mit M1-Chip erhalten mit diesem Feature neue Möglichkeiten, was die Bedienung auf einem Tablet angeht:

  • Anpassbare Fenstergröße: Die Größe der Fenster auf dem iPad kann beliebig vergrößert oder verkleinert werden.
  • Überlappende Apps: Zum ersten Mal wird es auf den Tablet-Computern möglich sein, mehrere Anwendungen übereinanderzulegen.
  • Schneller Zugriff: Mit Stage Manager wird die aktuelle App im Zentrum angezeigt. Alle anderen Programme werden links angeordnet und nach der letzten Verwendung sortiert. So könnt ihr schneller zwischen den Anwendungen wechseln.
  • Programme zentrieren: Arbeitet mit einer App, ohne auf den Vollbildmodus zu wechseln.
  • Apps gruppieren: Fügt euren Anwendungen zu einem Projekt oder einer Aufgabe zusammen.

Der Stage Manager von Apple wird auch in MacOS verfügbar sein. Der Stage Manager von Apple wird auch in MacOS verfügbar sein.

Wo wir eben von Mac-Rechnern gesprochen haben: Unser Windows-Experte Sören hat sich zum ersten Mal in seinem Leben mit einem MacBook auseinandergesetzt. Das Fazit nach drei aufregenden Wochen könnt ihr hier nachlesen:

Unterstützung für externe Monitore

Benutzer der iPads mit M1-Chip und der neuen OS-Version können sich zukünftig auf weitere Features freuen, um das Tablet als waschechten Heimcomputer zu verwenden. Laut Apple soll eine ordnungsgemäße Anbindung an einen externen Monitor ermöglicht werden. Die iPad Air- und Pro-Serie mit dem M1-Chip werden demnach eine Auflösung von bis zu 6K unterstützen.

Das 5K-Studio-Display von Apple kann an einem iPad mit M1-Chip angeschlossen werden. Das 5K-Studio-Display von Apple kann an einem iPad mit M1-Chip angeschlossen werden.

Im Grunde werden Neuerungen hinzugefügt, um dem Gefühl eines vollwertigen Computers nahezukommen. Was bedeutet das im Detail? Zukünftig könnt ihr innerhalb des externen Monitors auf eure Apps im Dock oder in der Bibliothek zugreifen. Außerdem wird es vollständig möglich sein, Dateien via Drag-and-Drop auf das angeschlossene Display zu ziehen und umgekehrt.

12,9 Zoll iPad Pro (M1) erhält exklusives Feature

Eine Neuheit bleibt dem teuersten iPad von Apple vorbehalten, dem iPad Pro mit 12,9 Zoll. Dies liegt an dem Retina-XDR-Display, das aktuell nur in diesem Modell der Tablets verbaut wurde. Mit dem kommenden OS-Update wird der sogenannte Referenzmodus integriert. Dieser definiert zum einen den vorgegebenen Farbraum als auch den Weißpunkt, Gammawert und die ausgegebene Helligkeit des Monitors.

Dadurch kann das teuerste iPad Refe­renz­farben für beliebte Farbstandards sowie SDR- und HDR-Videoformate darstellen. Alternativ kann das Pro-Modell auch als Referenzdisplay für die Kalibrierung eures Macs verwendet werden.

iPadOS 16: Weitere Funktionen nur für bestimmte iPads

Wem das noch nicht unübersichtlich genug ist, folgen jetzt noch weitere kommende Anpassungen, die teils exklusiv für bestimmte Modelle sind.

Türen werden zukünftig erkannt und Nummern sowie Symbole abgelesen. Türen werden zukünftig erkannt und Nummern sowie Symbole abgelesen.

Das iPad Pro aus dem Jahr 2020 darf sich auch noch über Integrationen zur Barrierefreiheit erfreuen:

  • Erkennungsmodus für die Lupe: Die App erhält einen Modus zur Erkennung von Türen, Personen und Bildbeschreibungen.
  • Türerkennung: Die Lupe soll eine Tür in nächster Distanz erkennen und dem User aufzeigen, wie weit diese entfernt oder geöffnet ist. Außerdem sollen Details wie Zimmernummer und Symbole wie Rollstuhl­zugang vorgelesen werden.

Zum Schluss wird das Air-Modell der fünften Generation mit 256 GB Speicher sowie das iPad Pro mit M1-Chip den Arbeitsspeicher auf bis zu 16 GB für anspruchsvolle Apps erweitern können.

Euch reicht das Standard-iPad? Hier erhaltet ihr es günstig:

Am 07. September findet das große Apple-Event in diesem Jahr statt. Es ist sehr wahrscheinlich, dass an diesem Tag weitere iPads der Pro-Reihe angekündigt werden, die ebenfalls die oben genannten Features erhalten dürften.

Und natürlich wird auch mit Spannung das kommende iPhone erwartet. Vor allem das iPhone 14 Pro wird sich vermutlich weiter von der Standard-Serie abheben als bislang:

iPhone 14 Pro: 4 große Änderungen gegenüber dem Standard-Modell

Was haltet ihr von diesen exklusiven Features? Würdet ihr dafür ein Upgrade auf eines der teureren M1-Modelle wagen? Seid ihr überhaupt daran interessiert, mit einem iPad euren Arbeitsrechner teilweise zu ersetzen? Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare!

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