Vor einer knappen Woche hat Apple die neue Auflage des MacBook Pro vorgestellt. Der große Star war dabei der leistungsstarke M5-Chip, der für eine spürbar bessere Performance sorgen soll. Erste Tests bestätigen jetzt Apples vollmundige Ankündigung .
Der M5 hat die beste Single-Core-Leistung
Äußerlich und bei der Ausstattung kann man das neue MacBook Pro kaum vom Vorjahresmodell unterscheiden. Weder beim Gehäuse noch beim Display oder den meisten Komponenten gibt es Unterschiede.
Der Fokus liegt daher voll auf dem M5-Prozessor, der erneut auf TSMCs 3-nm-Verfahren basiert und mit je zehn CPU- und GPU-Kernen aufwartet. Die Kerne sollen aber deutlich mehr Leistung bringen. Laut Apple handelt es sich nämlich um den »weltweit schnellsten Performance-Kern«.
Bis zu 15 Prozent mehr Leistung in Multithreading-Operationen soll der M5 im Vergleich zum direkten Vorgänger etwa bieten. Bei der Raytracing-Leistung sollen es sogar bis zu 40 Prozent sein.
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Erste Benchmarks untermauern diese Aussagen von Apple jetzt ziemlich eindrucksvoll (via ComputerBase). Bei der Single-Core-Leistung im Cinebench erreicht der M5 demnach satte 199 Punkte und damit mehr als die gesamte Konkurrenz.
Auf dem zweiten Platz liegt mit dem M4 (Pro) mit 173 Punkten ebenfalls ein Modell von Apple. Das Top-Modell, das nicht von Apple kommt, ist demnach der Intel Core Ultra 9 275HX, der auf 138 Punkte kommt und damit noch knapp unter dem M3 (139) landet.
ComputerBase hat die Ergebnisse zudem noch mit den Desktop-Modellen Core Ultra 9 285K (149) und AMD Ryzen 9 9950X3D (140) verglichen.
Bei der Leistungsaufnahme nimmt Apple für diese Top-Performance hingegen eine reduzierte Effizienz auf sich. Der Verbrauch ist im Vergleich zum M4 gestiegen, sodass für die gleiche Leistung knapp 20 Prozent mehr verbraucht werden.
Im Multi-Core-Bereich sind die Ergebnisse weniger stark ausgeprägt, der M5 lässt die Vorgänger aber auch hier locker hinter sich und präsentiert sich zudem effizienter als im Single-Core-Test. Die meiste Multi-Core-Leistung auf der CPU liefern bei Apple allerdings noch immer der M4 Pro oder der M4 Max.
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