Bald könnte es wieder so weit sein, wir warten gespannt darauf, welche Macs Apple in diesem Jahr vielleicht auf die Menschheit loslassen wird. Und wie immer stellen sich viele von euch die Frage, ob sie mit dem Kauf eines neuen MacBooks noch warten oder jetzt bei einem guten Angebot zuschlagen sollen. Schauen wir mal, was die Gerüchteküche bis jetzt so zu vermelden hat.
Die schlechte Nachricht direkt vorweg: Aktuell denkt man bei Apple wohl darüber nach, die Veröffentlichung der M5-Generation auf Anfang nächstes Jahr zu verschieben. Das berichtet zumindest der gewöhnlich gut informierte Journalist Mark Gurman von Bloomberg. Zu 100 Prozent sicher scheint diese Entscheidung allerdings noch nicht zu sein.
M5 wird mehr Leistung und höhere Effizienz bringen
So oder so werden wie üblich erst die neuen Pro Modelle vorgestellt, während das neue MacBook Air etwas später folgt. Nach bisherigem Kenntnisstand wird es das MacBook Pro weiterhin mit 14- und 16-Zoll-Display geben. Über eine optische Überarbeitung gibt es bisher keine Gerüchte, es deutet also alles auf das bewährte Unibody-Gehäuse hin.
Die größte Neuerung findet mit dem neuen M5 Chip unter der Haube statt. Dieser wird, wenig überraschend, wieder mehr Leistung und eine höhere Effizienz als der noch aktuelle M4 bieten. Hinsichtlich der neuen Air-Modelle gibt es ebenfalls kaum interessante Spekulationen, es scheint also auch hier bei den 13- und 15-Zoll-Bildschirmen zu bleiben. Auch im Air wird natürlich der neue M5 einziehen und, hoffentlich auch weiterhin geräuschlos, mehr Leistung liefern.
Das ominöse MacBook A18 Pro
Soweit so langweilig. Wirklich spannend sind allerdings die Gerüchte um ein MacBook A18 Pro. Der Name ist dabei natürlich pure Spekulation. Im Vergleich zu den anderen MacBooks soll es sich bei diesem Modell um besonders günstiges Gerät handeln, bei dem der Hersteller nicht auf den M5-Chip setzt, sondern auf den günstigeren A18 Pro aus dem iPhone 16 Pro.
Die Leistung lässt sich wohl am ehesten mit dem alten M1 vergleichen, der für die meisten Anwendungen auch heute noch ausreichend dimensioniert ist.
Die Leistung dieses Chips sollte für alltägliche Arbeiten mehr als ausreichend sein. Angeblich möchte Apple mit diesem Gerät besonders günstige Windows-Notebooks angreifen. Um den Preis niedrig zu halten, könnte es sein, dass das Display kleiner wird und wir vielleicht wieder ein MacBook mit 12- oder sogar 11-Zoll-Panel bekommen werden.
Besonders gespannt bin ich darauf, ob das Unternehmen aus Cupertino seinen aktuellen Standard von 16-GB-Arbeitsspeicher beibehalten wird. Die Pro-Modelle des iPhone 16 kamen zumindest alle noch mit 8-GB-RAM. Interessant dürfte natürlich auch die Preisgestaltung werden, für das günstigste MacBook Air möchte Apple in seinem Store 1.199 Euro haben.
Ein Einstiegsmodell des MacBook A18 Pro müsste daher deutlich unter 1.000 Euro liegen, um günstigen Windows-Laptops ernsthaft gefährlich werden zu können. Spekulieren würde ich auf 799 Euro, vielleicht auch noch einen Hunderter weniger.
Jetzt kaufen oder doch warten?
Wenn ihr jetzt dringend ein neues MacBook benötigt, sucht euch ein gutes Modell mit M4 Chip. Die Geräte sind ausgereift und bieten je nach Ausbaustufe des Chips auch jetzt schon eine hohe Leistung. Abgesehen von neuen M5-Chips dürften sich die Neuerungen bei den kommenden Geräten wohl in Grenzen halten.
Wenn die Anschaffung nicht dringend ist, könnt ihr natürlich noch warten und die Mehrleistung mitnehmen. Darüber, ob Apple die Preise erhöhen wird, ist bisher nichts bekannt.
Ganz anders sieht es beim MacBook A18 Pro aus. Es gibt hier kein Vorgängermodell, euch bleibt also nichts anderes übrig als zu warten, wenn ihr möglichst günstig in den Apple Notebook-Kosmos einsteigen möchtet.
Das Gerät klingt in der Theorie interessant und könnte eine spannende Option für Schüler und Studenten darstellen. Bleibt zu hoffen, dass Apple die Basisversion nicht zu extrem abspeckt. Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwas sagt mir, dass das Einstiegsmodell nur 8-GB-RAM haben wird, was denkt ihr?

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