Es sollte ein Blick in die Zukunft des Genres werden - doch Ashes of the Singularity hat 2016 viele Echtzeit-Strategie-Fans enttäuscht.
Selbst der CEO von Publisher Stardock bezeichnet den Titel im Rückblick als »nicht besonders tiefgründig«. Dazu passt die GameStar-Wertung von 69 Punkten. Maurice Weber attestierte ihm damals »die Persönlichkeit eines Toasters« und fand das Spiel »arg dünn«.
Und doch ist Ashes of the Singularity in die Geschichte eingegangen - wenn auch nur wegen seiner Technik. Als erstes Spiel setzte es voll auf DirectX 12 und AMD Vulkan, um riesige Schlachten im Stil von Supreme Commander auf den Bildschirm zu zaubern.
Dass Technik nicht alles ist, belegen die Steam-Reviews zu Ashes of the Singularity noch heute, die trotz der Neuveröffentlichung mit dem Untertitel Escalation lediglich zu 74 Prozent positiv ausfallen. Mit dem durch Microsoft veröffentlichten Civilization-Abklatsch Ara: History Untold lief es zwischenzeitlich für Entwickler Oxide Games nicht viel besser: nur 68 Prozent der Käufer empfehlen das Strategiespiel weiter.
Doch 2026 soll sich alles ändern. Mit Ashes of the Singularity 2 will Oxide Games, wieder vereint mit Publisher Stardock Entertainment, die strategischen Tiefen erkunden, die im Original nur angedeutet wurden. Der Nachfolger soll die Tugenden seines Vorgängers, allen voran die gigantischen Massenschlachten, beibehalten und zugleich die Mängel in der Spieltiefe beheben.
Wie das gelingen soll, erklären die Verantwortlichen im Interview bei GameStar Plus.
Das Erbe einer Grafik-Demo
Brad Wardell, der CEO von Stardock, erinnert sich noch gut an die Anfänge von Ashes of the Singularity. Er sagt, der erste Titel sei »in vielerlei Hinsicht ein wenig eine Tech-Demo« gewesen. Als man 2014 Oxide Games gründete, war das Ziel, eine neue Engine zu entwickeln – die Nitrous Engine.
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