In Aska übernehmen wir die Rolle der namensgebenden Titelfigur. Als Wikingerheld oder -heldin starten wir entweder allein oder im Koop-Modus mit bis zu drei zusätzlichen Menschen am Strand eines zufällig generierten Eilands. Dort suchen wir zwecks Überlebensambitionen Wasser, Nahrung und Schutz. Anfangs knabbern wir Muscheln von Steinen oder sammeln wild wachsende Pflanzen.
Unseren leeren Wasserschlauch füllen wir aus natürlichen Vorkommen, und im rudimentären Unterstand wärmen wir uns an der hastig zusammengeschusterten Feuerstelle. Bereits wenige In-Game-Tage später bauen wir ganze Häuser und Zäune, gehen auf die Jagd, schmelzen Eisen und legen uns mit Wölfen, Skeletten und Draugr an.
Das Konzept klingt nicht nur spannend, sondern hat uns im Test auch über 80 Stunden unterhalten. Dennoch trägt Aska das Label »Early Access« aktuell noch zu Recht.
- ... ihr das Wikinger-Setting mögt.
- ... ihr nicht selbst machen, sondern delegieren wollt.
- ... ihr belebte Siedlungen mögt.
- ... Mikromanagement für euch nach Studiengang klingt.
- ... ihr ein richtiges Endgame braucht.
- ... ihr intransparente Menüs hasst.
Klingt Aska für euch nach dem ganz normalen Survival-Loop, der auch hinter dem Erfolg von Valheim und Enshrouded steckt? Ja, aber nur zum Teil. Denn in Aska machen wir uns nur zu Beginn die Hände schmutzig.
Praktisch alle Aufgaben vom Holz hacken über die Landwirtschaft bis zu komplexen Schmiede- und Schreinerarbeiten geben wir wie in Medieval Dynasties bald an beschworene NPCs ab. Wir stellen dann nur noch sicher, dass das KI-Volk ausreichend Nahrung, Schutz, Rohstoffe und Werkzeuge vorfindet, während wir uns auf Expeditionen außerhalb unseres Dorfes wagen.
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