Wir wachen auf und liegen in einem Bett, als plötzlich ein offenbar schwer verwundeter Typ mit Schutzanzug und Gasmaske ins Zimmer gestürmt kommt. Bevor wir überhaupt wissen, was los ist, bittet er uns um Hilfe: Wir sollen “den Übergang” finden, das wäre extrem wichtig. Und wir müssen sofort los und den verfallenen Bunker verlassen, in dem wir uns unerklärlicherweise befinden.
Genau so fängt Atomfall an, das neue Action-Adventure vom Sniper-Elite-Entwickler Rebellion. Falls ihr verwirrt seid: Das ist normal. Denn unsere Spielfigur in Atomfall hat ihr Gedächtnis verloren und weiß offenbar weder wer noch wo sie ist. Ein Klassiker!
Schnell stellt sich aber heraus, dass wir gefangen sind. Nicht im Bunker, aber in der sogenannten Zone, einem kleinen Gebiet rund um das nordenglische Atomkraftwerk Windscale.
Es ist das Jahr 1962. Fünf Jahre zuvor sorgte eine Katastrophe im Kraftwerk (die auch in der Realität passiert ist) für Aufsehen. Im Spiel wurde das Gebiet abgeriegelt und unter Quarantäne gestellt, alle Bewohner und die stationierten Soldaten waren fortan vom Rest der Welt abgeschnitten.
In den nächsten 20 Stunden von Atomfall erkunden wir die Zone, laufen durch idyllische englische Landschaften, erkunden verlassene Bunker und enthüllen das große Geheimnis von Windscale. Ob es die Reise wert ist, lest ihr in unserem Test.
Fallout, Stalker oder etwas Eigenes?
Als wir zum ersten Mal ins gleißende Sonnenlicht treten und sich die Welt von Atomfall vor uns ausbreitet, schießt uns ein Gedanke durch den Kopf: Das ist ja wie in Fallout! Wie uns Atomfall in seine unbekannte Welt entlässt, erinnert deutlich an die berühmten Step-Out-Momente, die wir aus Bethesda-Spielen kennen.
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