Anfang des Monats haben wir euch in einer Umfrage gefragt, wo ihr denn die Backups eures Rechners speichert. Insgesamt haben, Stand heute, 312 Leser abgestimmt. Vielen Dank dafür. Ich fand die Umfrage ausgesprochen interessant und mit einem Ergebnis hätte ich so tatsächlich nicht gerechnet.
Ihr hattet die Wahl zwischen den folgenden Optionen:
- Externes Laufwerk
- NAS
- Cloud
- Es wird kein Backup gemacht
- Etwas anderes als die genannten Möglichkeiten
9:14
982 GB gekauft, 62 GB bekommen – doch bei der Betrugsmasche mit USB-Sticks kommt es noch schlimmer
Die Ergebnisse
Ersteinmal ist es schön zu sehen, dass sich 91 Prozent der Teilnehmer der Wichtigkeit regelmäßiger Backups bewusst ist. Den verbleibenden neun Prozent wünsche ich aufrichtig Glück, dass es zu keinem Datenverlust kommt.
Die Präferenzen, was das Speichermedium betrifft, sind dabei relativ klar verteilt:
- 43 Prozent von euch verwenden ein externes Laufwerk. Das macht Sinn, da externe Datenträger verhältnismäßig günstig und leicht zu bedienen sind. Dazu kommt der unschätzbare Vorteil, dass es keine Bedenken beim Datenschutz gibt. Eure Daten liegen sicher in einer Schublade in eurer Wohnung, besser geht es eigentlich nicht.
- 30 Prozent verwenden dagegen ein NAS. Diese Option ist vermutlich die komfortabelste. Einmal eingerichtet, können Backups automatisch durchgeführt werden, während ein externes Laufwerk erst mal mit dem PC verbunden werden muss.
Wer ein NAS einsetzt, sollte aber ein wenig Ahnung davon haben, was er tut. Wenn der Netzwerkspeicher nicht richtig konfiguriert wurde, könnte ein unbefugter Zugriff über das Internet möglich sein.
9 Prozent der Teilnehmer verzichten auf Backups
- 14 Prozent der Teilnehmer vertrauen ihre Daten Cloud-Anbietern an. Das Speicherprinzip ist ähnlich wie beim NAS, nur dass eure Daten eben nicht mehr in eurer Wohnung befinden. Hier kommt es stark darauf an, welcher Anbieter genutzt wird. Ich würde dazu raten, einen europäischen Cloud-Dienst zu verwenden, der die Daten auch ausnahmslos in Europa speichert. Nur dann könnt ihr von der strengen Datenschutzgesetzgebung profitieren. Die Server von beliebten Anbietern wie Google oder Microsoft speichern eure Daten dagegen meist in den USA. Datenschutzbedenken können hier speziell bei sensiblen Inhalten durchaus gerechtfertigt sein.
- 9 Prozent haben sich dafür entschieden, auf Backups zu verzichten. Keine gute Entscheidung, wenn ihr mich fragt.
- 5 Prozent fahren zum Teil eine schon professionelle Backup-Strategie. Einige Leser betreiben eigene Server oder nutzen mehr als nur ein NAS. In den Kommentaren kam auch auf, dass besonders wichtige Daten immer auch an zwei verschiedenen Orten abgelegt werden. Das macht Sinn, sollte es zum Beispiel mal zu einem Wohnungsbrand oder etwas ähnlich verheerendem kommen, dürfte auch das heimische NAS das Zeitliche gesegnet haben. So sicher diese Lösungen auch sind, für die meisten Leser dürften sie deutlich überdimensioniert sein.
Fazit der Redaktion
Falls ihr noch nach einem passenden Gehäuse für eure Backup-SSD sucht, kann ich euch die folgenden Artikel empfehlen:
Der Großteil der an der Umfrage teilnehmenden Leser legt regelmäßig Backups an. Gespeichert werden diese vorwiegend auf externen Laufwerken oder einem NAS. Ein deutlich geringerer Teil vertraut seine Daten einem Cloud-Anbieter an.
Wirklich überrascht hat mich dagegen, dass ganze neun Prozent überhaupt keine Backups anlegen. Hier bleibt zu hoffen, dass die betroffenen Nutzer ihre Meinung vielleicht noch ändern und bis dahin die Festplatte weiterhin zuverlässig ihren Dienst verrichtet.
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