Schon vor 30 Jahren schrieb James Cameron das Skript zu Avatar - Aufbruch nach Pandora. Es dauerte weitere 20 Jahre, bis der gewaltige Fantasy-Epos auf der Leinwand landete. Bis heute ist es der finanziell erfolgreichste Film, der jemals produziert wurde.
Die Fortsetzung Avatar: The Way of Water reiht sich auf Platz 3 ein - gleich hinter Avengers: Endgame. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, ob Teil 3 da mithalten kann? Cameron scheint sich für jeden möglichen Fall bereits eine Strategie zurechtzulegen.
Sollte Fire and Ash im Dezember 2025 an den Kinokassen floppen, dürfte sein Plan für dieses Szenario Fans vermutlich nicht zufriedenstellen.
James Cameron wäre bereit zu gehen
Zu Gast im Podcast The Town with Matthew Belloni gibt der 71-jährige Filmemacher preis, dass er tatsächlich bereit wäre, das Handtuch zu schmeißen. Vorausgesetzt, der Erfolg von Fire and Ash bleibt aus. Das Franchise an jemand anderen abzutreten, kommt für Cameron nicht infrage. Dann bekommen die Zuschauer ihre offenen Fragen eben durch ein von ihm geschriebenes Buch beantwortet (via ComicBookMovie).
Wenn es hier endet, cool. Es gibt einen offenen Thread. Ich werde ein Buch schreiben. Ich werde alle Fragen beantworten.
Falls ihr euch gerade fragt: Aber die Filme haben doch bisher immer so viel Geld eingespielt, warum sollte es jetzt anders sein? Dessen ist sich Cameron durchaus bewusst. Seine Sorge gilt nicht der Frage, ob Avatar 3 Geld einbringt, sondern eher, ob es genug sein wird, um weitere Fortsetzungen verargumentieren zu können.
Hier einmal die Zahlen, damit wir uns die kostspieligen Dimensionen besser vorstellen können:
- Avatar - Aufbruch nach Pandora → Budget: ≈ 237 Millionen US-Dollar; Einspielergebnis (weltweit): ≈ 2,9 Milliarden Dollar (via Box Office Mojo)
- Avatar: The Way of Water → Budget: ≈ 350-460 Millionen US-Dollar (ohne Werbekosten); Einspielergebnis (weltweit): 2,3 Milliarden Dollar (via Box Office Mojo)
- Avatar: Fire and Ash → Budget: ≈ 250 Millionen US-Dollar
Kurze Erklärung: Zwischen Avatar 1 und 2 liegen ganze 13 Jahre. So musste für die technische Steigerung und Weiterentwicklung des Franchise bei der Fortsetzung mehr Geld ausgegeben werden - was den großen Sprung des Budgets erklärt.
The Way of Water und Fire and Ash wurden zeitlich sehr nah beieinander gedreht, weshalb viel von der extra konstruierten Technik wiederverwendet werden konnte, was natürlich wiederum Kosten spart. Einer der teuersten Aspekte der Reihe ist die digitale Nachbearbeitung, die auch einiges an Zeit in Anspruch nimmt.
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Avatar: Im neuen Trailer zu Fire and Ash stehen die bösen Na'vi mit einer ungesunden Faszination für Feuer im Mittelpunkt
Kann Avatar: Fire and Ash wirklich floppen?
Fans gehen nicht nur ins Kino, um zu erfahren, wie das Abenteuer rund um Sully (Sam Worthington) und seine Familie weitergeht, sondern auch, um die schöne und bunte Welt von Pandora zu bewundern. Auch wenn mit dem neuen Ash-Clan jetzt auch die düstere Seite des Universums beleuchtet werden soll.
Im Jahre 2009 galt der erste Avatar-Film als revolutionär. Vor allem, was seine Nutzung von 3D-Technik und die visuellen Effekte betrifft. Demnach schauen sich Fans das Fantasy-Spektakel eben auch wegen der Technik an, in die besonders viel investiert wird.
Avatar: Fire and Ash wird zweifelsohne viel Geld einnehmen. Ob es am Ende auch dafür reicht, einen neuen Franchise-Rekord aufzustellen, bleibt abzuwarten.
Avatar 4 und 5 sind eigentlich bereits in Planung und für die nächsten 6 Jahre angesetzt - genauer gesagt Ende 2029 und 2031. Ob sie wirklich erscheinen, hängt wohl scheinbar auch stark vom Erfolg des dritten Teils ab.
Einen Rekord bricht Fire and Ash übrigens bereits jetzt: Er ist das bisher längste Pandora-Abenteuer. Mehr dazu erfahrt ihr in der obigen Box, wo wir euch den passenden Artikel verlinken.
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