Über die Wichtigkeit von Backups müssen wir nicht mehr reden. Wer seine Daten nicht regelmäßig sichert, hat ein großes Problem, wenn die im Laptop befindliche SSD mal ihren Geist aufgeben sollte. Alles, was darauf gespeichert war, ist dann weg. Natürlich könnt ihr dann einen Spezialisten beauftragen, der versucht, eure Daten mühsam zu rekonstruieren, das dürfte allerdings nicht billig werden.
Besser: Ihr legt regelmäßig ein Backup an und sorgt so für den Fall der Fälle vor. Wir möchten heute gerne von euch wissen, wo ihr denn eure Backups speichert. Greift ihr klassisch auf ein externes Laufwerk zurück, besitzt ihr vielleicht ein NAS oder vertraut ihr vielleicht auf die Cloud?
Es muss nicht immer die ganze Festplatte gesichert werden
Falls ihr es noch nicht gewusst habt: Es gibt verschiedene Strategien, wie man ein Backup anlegt, ihr müsst dabei nicht zwangsläufig immer den kompletten Inhalt der Festplatte sichern. Nachfolgend findet ihr eine kleine Übersicht über die gebräuchlichsten Strategien:
Die Speicher-Optionen im Check
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um eure Backups zu speichern. Hier sind die drei gängigsten Optionen:
Externe Festplatte: Der Klassiker für den Heimgebrauch. Einstecken, Daten rüberziehen, fertig.
- Vorteile: Günstig in der Anschaffung, hohe Übertragungsgeschwindigkeit mit USB4 oder Thunderbolt, volle Kontrolle über die Daten, da keine Verbindung mit dem Internet besteht.
- Nachteile: Physisch anfällig (Sturz, Feuer, Diebstahl). Man muss das Backup manuell anstoßen oder die Platte ständig am Rechner angeschlossen lassen.
Das NAS (Network Attached Storage): Ein kleiner Server, der zu Hause an den Router angeschlossen wird.
- Vorteile: Großer Speicherplatz für mehrere Geräte im Haushalt, volle Hoheit über die eigenen Daten bei gleichzeitigem Cloud-Komfort (WLAN-Backup).
- Nachteile: Teuer in der Anschaffung, benötigt technisches Verständnis zur Einrichtung und Wartung.
Die Cloud (Google Drive, iCloud etc.): Eure Daten lagern auf den Servern großer Anbieter.
- Vorteile: Automatisierung im Hintergrund, Zugriff von überall auf der Welt, Schutz vor lokalen Katastrophen (z. B. Hausbrand).
- Nachteile: Laufende Abo-Kosten, Abhängigkeit von einer schnellen Internetverbindung, Datenschutzbedenken bei sensiblen Inhalten.
Fazit
Welche Backup-Strategie ihr letztlich fahrt und wo ihr eure Daten speichert, ist am Ende eigentlich von sekundärer Bedeutung. Wichtig ist nur, dass ihr sie überhaupt regelmäßig sichert. Dann müsst ihr auch keinen Defekt der Festplatte mehr fürchten, der euch vielleicht wichtige Daten oder liebgewonnene Familienfotos kostet.
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