Wer an das Entwicklerstudio Game Freak denkt, dem kommen unweigerlich bunte Taschenmonster, rundenbasierte Kämpfe und eine jahrzehntelange Handheld-Tradition in den Sinn: Die Firma entwickelt seit Jahrzehnten Pokémon-Spiele im Akkord, aktuell für Nintendo Switch 2.
Doch 2026 hat der japanischen Traditionsentwickler ein Projekt am Köcheln, das komplett anders ist als alles, was Game Freak bisher veröffentlicht hat. Unter der kreativen Leitung von Kota Furushima entstand über die letzten Jahre mit Beast of Reincarnation ein Action-Rollenspiel und Souls-like, das sich an ein völlig anderes Publikum richtet.
Bereits am 4. August 2026 bringt Publisher Fictions das ambitionierte Abenteuer für PlayStation 5, Xbox Series X/S und PC auf den Markt. Kurz vor Release gab es jetzt die letzte Gelegenheit zum Anspielen - und die Berichte sind vielversprechend.
Zum Preis von knapp 55 Euro entführt euch Beast of Reincarnation in eine postapokalyptische, melancholische Welt, die zwar deutliche Parallelen zu Dark Souls aufweist, aber um einiges zugänglicher als die From-Software-Titel zu werden verspricht.
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Souls-Fans gefällt das: Beast of Reincarnation zeigt seine spektakulären Samurai-Kämpfe
Ferne Zukunft
Das Szenario von Beast of Reincarnation ist exakt tausend Jahre nach dem endgültigen Zusammenbruch der modernen Zivilisation angesiedelt. Die ehemalige Kanto-Region in Japan präsentiert sich im Jahr 4026 als eine wunderschön überwucherte, von Einsamkeit und sanfter Melancholie geprägte Wildnis. Die Natur hat sich die einstigen Betonwüsten längst zurückgeholt, doch unter der grünen Pracht schlummert eine tödliche, schleichende Bedrohung.
Eine Seuche (Blight) hat das Land fest im Griff. Ihr Ursprung liegt im seelischen Verfall der Menschheit begründet, die ihre Emotionen über Generationen hinweg so stark unterdrückte, bis sich dieser aufgestaute emotionale Ballast als giftiges, unbarmherziges Miasma in der Umwelt manifestierte.
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