Das Jahr 2024 liegt nun schon eine Weile hinter uns, höchste Zeit für einen kleinen Rückblick auf zwei Notebooks, die mich wirklich überzeugen konnten und die Höchstwertungen erhalten haben.
Apple MacBook Pro 16 mit M4 Pro
Das Highlight war im letzten Jahr das aktuelle MacBook Pro 16 mit M4-Pro-Chip. In meinem Test habe ich kein gutes Haar an den Upgrade-Preisen gelassen, die Apple beispielsweise für eine größere SSD verlangt. 690 Euro für eine 2-TB-SSD oder 1.380 Euro für das 4-TB-Modell sind einfach durch nichts zu rechtfertigen. Zu meiner Kritik stehe ich selbstverständlich auch jetzt noch uneingeschränkt.
Davon abgesehen kommt das MacBook Pro 2025 schon verdammt nah an das heran, was ich als das perfekte Notebook bezeichnen würde. Das beginnt bereits bei der herausragenden Verarbeitung des massiven Unibody-Gehäuses. Viel besser kann man ein Laptop-Chassis einfach nicht bauen.
Beim Display kommt ein hochwertiges Mini-LED-Panel zum Einsatz, das mich während des Tests mit einer hohen Helligkeit von bis zu 912 cd/m² überzeugen konnte. Zwar spiegelt der Bildschirm ganz ordentlich, für einen für Apple-Verhältnisse moderaten Aufpreis von 170 Euro könnt ihr das Display aber mit einer Reflexion hemmenden Nanotextur bekommen.
Ich hatte die Möglichkeit ein Panel mit dieser Beschichtung bei einem meiner Kollegin zu testen und ich muss sagen, der Unterschied ist deutlich sichtbar. Ein entsprechendes Upgrade ist definitiv ein lohnendes Upgrade.
Apple hat ja schon vor einiger Zeit seine Rechner auf die ARM-Architektur umgestellt, bei dem von mir getesteten Gerät war der M4 Pro verbaut. Die Leistung konnte mich in den Einzeltests absolut überzeugen. Sowohl im Single- als auch im Multi-Core-Test des Geekbench deklassiert der Chip Intels Spitzenmodell für Notebooks, den Core i9 14900HXX mit 24 Kernen regelrecht.
Auch die integrierte Grafikeinheit, in diesem Fall mit 20 Kernen, hat mir ausgesprochen gut gefallen. Das ältere Tomb Raider läuft in der macOS nativen Version in höchsten Details und 4K-Auflösung mit 65,9 Frames per Second. Noch viel imposanter fiel der Test mit dem emulierten Cyperpunk 2077 aus. Das Spiel war in FHD-Auflösung und mit aktiviertem AMD FSR mit durchschnittlich 51,96 Frame per Second flüssig spielbar.
Dabei bleibt das MacBook Pro selbst unter Last angenehm leise, während es im Idle sogar unhörbar ist. Ein klares Indiz dafür, dass Apple seine Hardware im Griff hat. Wirklich herausragend ist aber die Akkulaufzeit. Im FHD-Video-Loop hielt das Gerät mehr als 24 Stunden durch, bisher hatte ich noch keinen Laptop in den Fingern, der eine ähnliche Laufzeit erreicht hat.
Preislich startet das 16-Zoll-Modell im Apple-Store bei 2.899 Euro, dann allerdings nur mit 512-GB-SSD. Für leidenschaftliche Gamer ist das MacBook nicht wirklich das richtige Gerät, alle anderen können aber bedenkenlos zugreifen. Für die gezeigte Leistung gab es von mir verdiente 5 von 5 Sternen.
Asus Zephyrus G14
Das zweite Gerät, das mich im Test wirklich überzeugen konnte, war der kompakte 14-Zoll-Gamer Zephyrus G14 von Asus. Mit seinen kompakten Abmessungen und einem Gewicht von lediglich 1,47 Kilogramm bietet sich das handliche Gerät geradezu als mobiler Begleiter an.
Die Verarbeitung des robusten Alu-Gehäuses ist sehr gut, dazu sieht das Chassis auch noch sehr dezent aus. Ein Einsatz in Beruf oder Studium muss einem mit dem Zephyrus G14 nicht peinlich sein. Trotz seiner zurückhaltenden Designs ist das kleine Notebook ein ernst zu nehmender Gamer. Die gelungenen Eingabegeräte unterstreichen diesen Anspruch noch.
Für die nötige Leistung sorgt ein AMD Ryzen 9 8945HS Prozessor und eine Nvidia RTX 4070m Grafikkarte. Letztere arbeitet zwar nur mit einer TGP von 90 Watt, die Leistung ist dennoch für die meisten Spiele ausreichend.
Besonders gut hat mir das OLED-Panel des Asus Rechners gefallen. Es bietet knackige Farben und einen bauartbedingten, perfekten Kontrast. Mit einer Bildwiederholrate von 120 Hertz eignet es sich perfekt für Spiele.
Die Leistung des Laptops kann ebenfalls überzeugen. Cyberpunk 2077 kann problemlos in QHD mit Ultra-Settings bei im Durchschnitt 42,6 FPS gespielt werden. Erst bei aktiviertem Raytracing geht der RTX 4070m die Puste aus.
Die Temperaturen unter Last sind erwartungsgemäß hoch, aber bleiben noch im vertretbaren Rahmen. Gleiches gilt für die Lautstärke, die mit 49,3 Dezibel deutlich unter dem bleibt, was ich erwartet hatte.
Das Asus Zephyrus G14 hat von mir 4,5 von 5 Sternen erhalten. Ich kann euch das Gerät empfehlen, wenn ihr ein kompaktes Gaming-Notebook mit hervorragender Verarbeitung und tollem OLED-Display sucht. Ganz günstig ist das Teil natürlich nicht, die rund 2.500 Euro halte ich aufgrund der gezeigten Qualitäten aber für angemessen.
Das waren meine zwei Highlights 2024, welche Notebooks konnten euch im letzten Jahr begeistern?


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